Ein Fall von Vandalismus durch Unbekannte im Wichteldorf auf dem Berliner Platz in Witten hat die Diskussion über öffentliche Sicherheit in den Abendstunden befeuert. Stadtmarketing, Ordnungsamt und Polizei haben bereits einen Plan.

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So ist in den vergangenen Tagen eine Tischplatte einer Wichtelhütte demoliert worden. Muss man deshalb nun Angst haben? Stadtmarketing-Chef Mark Kohlberger beruhigt. Er sagt, grundsätzlich sei das Wichteldorf ein „schöner und sicherer Ort für Familien“. Aber es komme schon mal vor, „dass Jugendliche abends mit Glühwein in einer Hütte sitzen und Quatsch machen“. Das wisse er aus Erfahrung. Er drehe abends oft noch eine Runde über den Weihnachtsmarkt.

„Kinder und Eltern gehen mit den Wichtelhütten sehr pfleglich um“

Hergestellt wurden die Hütten vom Spielgeräte-Hersteller Moritz Vockel. Er sagt: „Es handelte sich nur um eine kleinere Reparatur, und für mich ist es selbstverständlich, solche Arbeiten kostenlos durchzuführen.“ Er engagiere sich in der Standortgemeinschaft Witten-Mitte (Stog). Vockel betont: „Grundsätzlich gehen die Kinder und Eltern mit den Wichtelhütten sehr pfleglich um.“ Auch aus dem Vorstand der Stog kam eine ähnlich lautende Rückmeldung.

Wichtelhütte Witten
Die Wichtelhütte auf dem Berliner Platz in Witten war für kurze Zeit mit einem Absperrband versehen.© Stog | Standortgemeinschaft Witten

Die Stog zeichnet für das Wichteldorf verantwortlich. Es soll adventliche Einkaufsatmosphäre in dem Innenstadt-Bereich zwischen Bahnhofstraße und Berliner Platz mit oft inhabergeführtem Einzelhandel verbreiten. Das Wichteldorf richtet sich vor allem an Familien mit kleinen Kindern.

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Das Stadtmarketing und die Ordnungsbehörden haben den Fall von Vandalismus bereits aufgegriffen. Die Antwort darauf lautet: mehr Präsenz. „Wir wollen da“, so Stadtmarketing-Chef Kohlberger, „gemeinsam gucken.“