- Wittener Feuerwehr wurde am Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr alarmiert
- Passant war mit verdächtigem Briefumschlag auf der Polizeiwache erschienen
- Im Polizeilabor wird jetzt der Inhalt des verdächtigen schwarzes Tütchens untersucht
Ein Briefumschlag mit verdächtigem Inhalt hat einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Deshalb war die Wittener Polizeiwache zwei Stunden lang abgesperrt. Denn genau dort ist die fragwürdige Post gelandet.

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Nach bisherigen Informationen soll ein Passant den Briefumschlag am Donnerstagnachmittag (2.10.) zur Wache an der Casinostraße gebracht haben. Darin befand sich laut Feuerwehr ein verschlossenes schwarzes Tütchen - dessen Inhalt bis zur Stunde ungeklärt ist. „Irgendwas Pulvriges“ könne sich darin befinden, so ein Polizeisprecher.
Spezialkräfte der Wittener Feuerwehr standen in Schutzanzügen bereit
Die Feuerwehr rückte mit ihrem großen Umwelttrupp an. Spezialeinsatzkräfte in Schutzanzügen hätten im Fall des Falles eingegriffen - aber erst dann, wenn etwas ausgetreten wäre und die Gefahr einer möglichen Verseuchung bestanden hätte. Daher auch die Absperrungen: Eine eventuelle Ausbreitung des „Pulvers“ sollte in jedem Falle verhindert werden.

Wittener Feuerwehr packt verdächtiges Tütchen in geschlossenen Behälter
Die Feuerwehr packte das verdächtige Tütchen, das ungeöffnet blieb, in einen ebenfalls verschlossenen Behälter. Der wird jetzt zur Untersuchung ins Polizeilabor geschickt, vermutlich im Landeskriminalamt.
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Die Feuerwehr ist inzwischen (18.30 Uhr) wieder abgerückt. „Wir haben die Einsatzstelle der Polizei übergeben“, sagt Björn Krutwig (56) vom Lagedienst. Die Sperrungen rund um die Innenstadt-Wache wurden wieder aufgehoben. „Die Wache war während des Einsatzes für den Publikumsverkehr nicht zugänglich“, bestätigt ein Polizeisprecher. Bis 18 Uhr hatte niemand mehr hinein- oder herausgedurft. Die Feuerwehr war mit 17 Mann vor Ort. 13 weitere Kräfte hielten sich auf der Hauptwache in Bereitschaft.




