Bei der Versendung der Briefwahlunterlagen für die Stichwahl zum Bürgermeister hat es offenbar zumindest in Teilen von Witten Probleme gegeben. Das war am Wahlabend vom siegreichen Kandidaten Dirk Leistner (SPD), aber unabhängig davon auch von anderen Parteimitgliedern zu hören.

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Die Wahl-Post, hieß es, sei teilweise erst am Donnerstag, 25. September, zugestellt worden. Eine Rücksendung per Post musste noch am selben Tag erfolgen. Auch wenn es die Möglichkeit gab, zuhause ausgefüllte Briefwahlunterlagen bis Sonntag, 28. September, 16 Uhr, persönlich in den Rathaus-Briefkasten einzuwerfen, sahen einige Politiker einen unnötigen Zeitdruck für Wählerinnen und Wähler. Das, so hieß es, dürfte manchen Menschen mit eingeschränkter Mobilität die Beteiligung an der Stichwahl erschwert haben.
Post spricht von „Kommunikationsfehler“
Das will Stadtsprecherin Lena Küçük so nicht stehen lassen: „Die Unterlagen, deren Antrag noch aus der Hauptwahl resultierte, wurden Montag vor einer Woche versandt. Mit der Deutschen Post. Fälle, in denen sie erst am Donnerstag angekommen sind, gehen entweder nicht auf unseren Deckel. Oder man muss bei Neubeantragung auch sagen, dass ein früherer Antrag natürlich sinnvoll ist.“
Auf Anfrage teilte eine Postsprecherin mit, die Wahlunterlagen der Stadt Witten seien „aufgrund eines Kommunikationsfehlers“ nicht wie geplant bereits am 18, September, sondern erst am 19. September abgeholt worden. Sie seien umgehend in die Zustellung gegeben worden.
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Damit nicht genug. Die Post habe festgestellt, „dass keine Sendungen für die Postleitzahl 58456 (Witten-Herbede) dabei waren. Die Unterlagen für Herbede wurden uns am 22. September von der Stadt zugeliefert und befanden sich am 23. und 24. in der Zustellung“, heißt es. Die Post vermutet, dass am 25. September lediglich eine kleine Zahl an Stichwahl-Unterlagen in Briefkästen im Stadtgebiet kam.
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