In den vergangenen Wochen kam es in Velbert vermehrt zu Einbrüchen – Grundschulen, Büros, Wohnungen und Häuser, kaum ein Gebäude scheint sicher vor Dieben zu sein. Wieso häufen sich die Einbrüche aktuell? Und wie können Velberter sich am besten schützen? Diese Fragen beantwortet die Polizei Mettmann.

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„Wenn es dunkel ist, also von Herbst bis Frühjahr, hat die Einbruchssaison Hochkonjunktur“, erklärt Polizei-Pressesprecher Daniel Uebber. Meist verschaffen sich die Diebe Zugang durch das Aufhebeln von Fenstern und Türen. Ihr Ziel: Geld oder Wertgegenstände, also Dinge, „die man schnell transportieren kann“.

Polizei Mettmann: Aktuell viele Einbrüche in Velbert

Die Polizei unterscheidet dabei zwischen zwei Arten von Einbrüchen: die von organisierten Banden und die von „Gelegenheitseinbrechern“. In den meisten Fällen handele es sich um Banden, so Uebber.

Dass die aber auch für Verwüstung sorgen oder in Wohnungen und Häusern randalieren, sei eine Ausnahme. „Die wollen schließlich so wenig Zeit wie möglich in der Wohnung verbringen“, erklärt Uebber. Da sei keine Zeit für vorsätzliche Sachbeschädigungen – mal abgesehen davon, dass Einbrecher möglichst wenig Lärm machen und möglichst wenig Spuren hinterlassen wollen.

Einbruchschutz: Bei verdächtigen Beobachtungen die Polizei rufen

So oder so: Der Fakt, dass in die eigenen vier Wände eingebrochen wurde, fremde Menschen in der Wohnung waren, wiegt für Betroffene schwer. Es gibt aber Maßnahmen, mit denen Velberter sich schützen können.

„Der beste Einbruchschutz ist eine wachsame Nachbarschaft“, weiß Uebber. Eine gute soziale Struktur im Wohnumfeld erhöht die Bereitschaft bei Nachbarn, sich als Zeugen zur Verfügung zu stellen. Uebber appelliert: „Niemand sollte sich scheuen, bei verdächtigen Beobachtungen die Polizei anzurufen. Es gilt: Lieber einmal zu viel als zu wenig.“ Die Polizei Mettmann habe auf dem Schirm, dass die Einbruchsrate gerade hoch ist, und nehme jeden Anruf ernst.

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Polizei Mettmann empfiehlt Smart-Home und Sicherung von Türen und Fenstern

Neben dem richtigen Verhalten können auch mechanische und elektronische Sicherheitsprodukte schützen. Dass sich gewisse Maßnahmen lohnen, zeigt die Erfahrung: Mehr als 40 Prozent der Einbrüche bleiben im Versuch stecken. „Je länger ein Einbrecher braucht, desto eher lässt er von seinem Vorhaben ab“, sagt Uebber.

Mit mechanischer Sicherung ist die Sicherung von Fenstern und Türen mit geprüften und zertifizierten Produkten gemeint – zum Beispiel mit Pilzkopfzapfen oder abschließbaren Fenstergriffen. Die Wirksamkeit ist aber nur bei fachgerechter Montage gewährleistet, teilt die Polizei mit.

Zusätzlich empfiehlt sie Smart-Home-Systeme. Durch plötzlich eingeschaltetes Licht oder Alarmsirenen können sie Täter von ihrem Vorhaben abbringen. Die frühzeitige Meldung eines Einbruchs direkt aufs Smartphone ermöglicht Betroffenen außerdem, direkt die Polizei zu benachrichtigen.

Die bei besonders hohen Sach- und Vermögenswerten häufig von Versicherungen geforderten professionellen Alarmsysteme können Smart-Home-Technologien jedoch nicht ersetzen. Wer dazu mehr erfahren möchte, kann sich kostenlos von der Polizei Mettmann zum Einbruchschutz beraten lassen.