Kühl, nass, ungemütlich – das Wetter in den ersten drei Maiwochen hat das diesjährige Stadtradeln Ergebnis im und für den Ennepe-Ruhr-Kreis quasi verhagelt. Zwar lagen die Zahlen der angemeldeten Radfahrenden (rund 3800) sowie der Teams (378) auf Vorjahresniveau. Allerdings haben Kälte und Regen viele dann offenbar doch davon abgehalten, möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen und für den Klimaschutz in die Pedale zu treten. In einer Kategorie überzeugte Sprockhövel dann doch.

Erstmals kein neues Rekordergebnis

Erstmals seit dem Startschuss für das Stadtradeln im Ennepe-Ruhr-Kreis im Jahr 2021 können die Beteiligten aus Kreis- und Rathäusern kein neues Rekordergebnis für die gefahrenen Kilometer vermelden. Mit aktuell knapp über 700.000 Kilometern fehlen zum Ergebnis des Vorjahres rund 195.000 Kilometer.

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Stand jetzt belegt der Ennepe-Ruhr-Kreis unter allen deutschlandweit teilnehmenden Kommunen Platz 29. Spitzenreiter ist der Kreis Borken mit rund 2,67 Millionen Kilometern, gefolgt vom Ortenaukreis (Baden-Württemberg) und der Stadt Münster.

Unabhängig davon stehe mit dem Klima bereits ein Gewinner des Wettbewerbs fest. Hätten die Stadtradler im Kreisgebiet die mehr als 700.000 Kilometer mit dem Auto statt dem Fahrrad zurückgelegt, wären 115 Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre gelangt.

Sprockhövel am meisten Kilometer pro Einwohner

Im Kreisgebiet haben derzeit die Wittener mit 212.063 Kilometern den größten Beitrag geleistet, auf den Plätzen 2 und 3 liegen Hattingen (118.323) und Sprockhövel (103.201). Bei den Kilometern pro Einwohner belegen Sprockhövel, Wetter/Ruhr und Witen die ersten drei Plätze.

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Pedalfreudigstes unter allen Teams war „Aktiv-Praxis Dumke & Hestert und Freunde/Hattingen (22.884) vor AFR-ABUS Factory Racing/Wetter (18.653) und PV Triathlon TG Witten (18.268).