Zusammenfassung
- Der Emscher-Weg wird bis voraussichtlich Ende November gesperrt. Der Fuß- und Radweg wird asphaltiert.
- Während der Bauarbeiten warnt die Emschergenossenschaft davor, die Baustelle zu betreten.
- Glassplitter im Schotter können zu Schäden an Fahrradreifen oder zu Schnittverletzungen an Hundepfoten führen.
Drei Monate lang benötigen Bauarbeiter im Auftrag der Emschergenossenschaft, um den beliebten Emscher-Weg für Radfahrer frisch zu asphaltieren. Dafür muss allerdings der Radweg nach Mitteilung des Abwasserentsorgers ab Anfang September 2026 abschnittsweise gesperrt werden. Betroffen ist die Strecke zwischen der Lindnerstraße in Oberhausen und der Heerstraße in Dinslaken.

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Satte 3,6 Millionen Euro investiert die Emschergenossenschaft in den Ausbau des Radweges. Die Bauarbeiter sperren die Abschnitte nacheinander und leiten den Verkehr um. Ende November soll der Rad- und Fußweg komplett fertig sein. Bevor der Weg saniert wird, richtet die Emschergenossenschaft allerdings einen wichtigen Appell an Radfahrer und Spaziergänger.
Glassplitter können Radfahrer und Hunde verletzen
„Ein Betreten der Baustellenbereiche für Unbefugte ist strengstens verboten und mit Gefahren verbunden“, erklärt das Unternehmen – aus mehreren Gründen: Nachdem die obere Schicht des alten Weges abgetragen ist, schütten die Arbeiter Recycling-Schotter auf und verdichten ihn. Das geschieht mit so viel maschineller Kraft, dass die Erschütterungen des Bodens noch weiter weg zu spüren sind.
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Und: Dieser Schotter enthält nach Angaben der Emschergenossenschaft Glas- und Porzellanscherben. Wer sich nicht an das Verbot hält, kann also schnell seine Fahrradreifen beschädigen – zumindest so lange, bis der Weg vollständig fertiggestellt ist. Ausdrücklich weist die Emschergenossenschaft alle Tierhalter darauf hin, dass diese Splitter auch Schnittverletzungen an Hundepfoten verursachen können.

Es gibt noch eine weitere Gefahr: Aufgespannte Schnüre während der Bauarbeiten werden für Fahrradfahrer und Spaziergänger, die sich falsch verhalten, schnell zur Stolperfalle. Dies könne „zu Stürzen und schweren Verletzungen bei unbefugtem Betreten“ führen, warnt die Emschergenossenschaft. Während der Asphaltarbeiten nutzen hauptsächlich Lastwagen oder Radlader den Weg. Er sollte daher von anderen Menschen freigehalten werden.
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Neuer Asphalt heizt sich nicht so stark auf
Detailliert erklärt das Wasserwirtschaftsunternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung, wie umfangreich die Strecke saniert wird. Nach der Aufschotterung und Verdichtung tragen die Bauarbeiter eine Asphalttragschicht sowie Deckenschicht auf. Sobald die Asphaltfläche ausgehärtet ist, wird noch eine Bitumenschicht aufgespritzt, in die die Bauarbeiter eine helle Moränensplitt-Mixtur einwälzen. Das sorgt dafür, dass sich der Bodenbelag im Sommer weniger stark aufheizt.
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Ist diese Schicht richtig fest, fegt ein Besenwagen noch einmal über die überarbeitete Fläche, um Reststeinchen zu beseitigen. Gleichzeitig mit den Asphaltarbeiten installiert die Emschergenossenschaft auch neue Schilder am Rad- und Fußweg. Bis dahin gilt: „Die Verbotsschilder für Spazierende und Radfahrende gelten auch dann, wenn die Absperrungen zeitweise für den Baustellenverkehr – und nur für den Baustellenverkehr – geöffnet werden.“




