Die Polizei warnt vor einer neuen und miesen Betrugsmasche im Internet. Ihr fiel jetzt ein 65-jähriger Mann aus Oberhausen zum Opfer.
Über TikTok hatte er eine Frau kennengelernt. Sie versprach ihm, ein Video von sich zu schicken. Aber sie knüpfte den Versand an eine Bedingung: Die Frau forderte den Oberhausener auf, einen Geschenkgutschein bei Amazon zu kaufen. Aber nicht nur das: Er sollte ihr auch den Gutscheincode übermitteln. Der Mann kam der Aufforderung nach. Anschließend stellte sich heraus, dass er Opfer eines Betrugs geworden war.
Tat bereitet Ermittlern erhebliche Probleme
Die weitere Verfolgung einer solchen Tat stellt die Ermittler bei der Polizei vor Hürden. Denn der mutmaßliche Missbrauch der Gutscheine lässt sich nur schwer nachvollziehen oder beweisen. Der Schaden kann sich im zwei- oder dreistelligen Bereich bewegen, aber auch deutlich höher liegen.
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Die Polizei rät deshalb dazu, sich an folgende Regeln zu halten: Bei ungewöhnlichen Zahlungsaufforderungen wie in diesem Fall sollte man vorsichtig sein. Das gilt umso mehr, wenn die Aufforderung über soziale Medien und digitale Kanäle erfolgt, insbesondere bei unbekannten Kontakten.
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Vorsichtig sein und Schaden vermeiden
Ferner sollte man sich nicht unter Druck setzen lassen und keinesfalls vorschnell auf vermeintlich dringende Aufforderungen, Geld zu überweisen, reagieren.
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Darüber sollte ein jeder im Fall der Fälle alle Angaben unabhängig prüfen und eventuell versuchen, mit Dritten Kontakt zu der jeweiligen Person oder dem Unternehmen aufzunehmen.

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Ganz wichtig: „Übermitteln Sie keine Gutscheincodes. Geben Sie freigerubbelte Gutscheincodes nicht an unbekannte Personen weiter“, warnt die Polizei eindringlich. Auch Fotos oder Screenshots der Gutscheine sollten nicht weitergegeben werden.







