Stolz, bunt, lebensfroh: So beschreiben die Veranstalter des Nigeria Cultural Festivals die Philosophie, auf der sie ihr Event aufbauen. Der Verein „Nigeria Voice in Diaspora“ lädt am Samstag, 18. Juli, zum vierten Mal dazu ein, im Park an der Altenberger Straße 1 einen Tag in „Klein-Lagos“ zu verbringen.

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„Mit dem Nigeria Cultural Festival machen wir uns sichtbar“, sagt der Vereinsvorsitzende Elvis Anumihe. Mit rund 860 Personen bildet die nigerianische Community die größte afrikanische Gruppe. „Wir laden alle Menschen in Oberhausen und darüber hinaus dazu ein, gemeinsam mit uns zu feiern – und versprechen Darbietungen, die man in dieser Form nur selten in Deutschland erleben kann.“

Nigeria Cultural Festival zeigt Tradition verschiedener Gruppen

Fünf Bevölkerungsgruppen zeigen ihre Traditionen: Die Igbo-Bevölkerungsgruppe führt den Ijele-Maskentanz auf, der als UNESCO-Kulturerbe anerkannt ist. Die Yoruba-Community inszeniert für hochrangige Vertreter ihrer Kultur den traditionellen Königsempfang mit Trommelmusik, Tänzen und Zeremonie. Den traditionell handgewebten Stoff „Igbulu Ododo“ mit farblicher Symbolik führt die Gruppe der Esan vor. Die Vertreter der Urhobo präsentieren ihre Wickelstoffe und kunstvolle Schnitzereien. Die Edo zeigen ihre roten Korallenperlen.

Für Kinder gibt es ein eigenes Programm. DJ Freaky Da Boss begleitet das Festival musikalisch. Zu essen gibt es Traditionelles, etwa das Reisgericht Jollof Rice in nigerianischer Zubereitung. Mit Bronzefiguren im Stil der Benin-Bronzen will der Verein Oberbürgermeister Thorsten Berg und seinen Vorgänger Daniel Schranz ehren. Das Festival beginnt um 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.