Hurra, hurra, die Sommerferien sind bald da. Bevor die Oberhausener Schülerinnen und Schüler ihre verdiente Erholung am nächsten Wochenende antreten dürfen, erhalten sie ihr Zeugnis. Erfahrungsgemäß haben danach viele Jugendliche Fragen zu ihren Noten. Die Stadtverwaltung sowie die Bezirksregierung bieten deshalb erneut ein Zeugnis-Telefon an.

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Die Beschäftigten der Bezirksregierung helfen dabei allen Schülern der Schulformen Realschule, Gymnasium, Gesamtschule, Sekundarschule, Gemeinschaftsschule sowie Berufsschule. Ihr Rat unterstützt insbesondere bei rechtlichen Fragen. Das können etwa als ungerecht empfundene Noten sein oder Fragen zur Schullaufbahn. Auch Eltern steht die Nummer offen.

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Schüler und Eltern können bei rechtlichen Fragen anrufen

Erreichbar ist das Zeugnis-Telefon der Bezirksregierung unter der Nummer 0211-475-40 02 an folgenden Tagen jeweils von 10 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 15 Uhr:

  • Freitag, 17. Juli
  • Montag, 20. Juli
  • Dienstag, 21. Juli

Schüler aus Grundschule oder Förderschule sowie ihre Eltern können sich ebenfalls einen telefonischen Rat einholen. Für sie ist das Oberhausener Schulamt zuständig. Das Amt ist unter der Nummer 0208-825-28 91 erreichbar. Es gelten dieselben Zeiten wie bei der Bezirksregierung.

Sorgentelefone helfen auch bei Problemen zum Zeugnis

Außerdem gibt es verschiedene allgemeine Sorgentelefone, die auch bei Zeugnis-Problemen helfen können. Wer etwa schlechte Noten nach Hause bringt und deswegen die Wut der Eltern auf sich zieht, kann sich unter anderem an diese Stellen wenden:

Dass Schüler überhaupt Angst vor der Reaktion der Eltern haben könnten, ist bei jeder Zeugnisausgabe ein Problem. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) appelliert daher zu mehr Besonnenheit. „Zeugnisse geben Hinweise darauf, wie der aktuelle Lernstand ist und wo Unterstützung sinnvoll sein kann. Sie sagen aber nichts über den Wert eines Kindes aus“, sagt Wibke Poth, Vortsitzende des Oberhausener Stadtverbandes.

Zeugnisse sagen nichts über den Wert eines Kindes aus.

Wibke Poth
Wibke Poth, Vorsitzende VBE Oberhausen

Eltern sollten gemeinsam die Noten besprechen und auch erfreuliche Leistungen loben. Im Zweifel kann man mit der Lehrkraft besprechen, wie das Kind sich verbessern kann. Allerdings erst nach den Ferien: „Lernen in den Ferien kann sinnvoll sein, wenn es gut dosiert, klar begrenzt und nicht als Strafe empfunden wird. Wer direkt zu Ferienbeginn versucht, ein ganzes Schuljahr nachzuholen, erzeugt zusätzlichen Druck.“ Die Ferien seien schließlich zur Erholung da.