Zusammenfassung
- Der neue „Mon Markt“ bringt vom 14. bis 18. Juli 2026 Künstlerinnen und Künstler auf den Altmarkt in Oberhausen, die vor Ort an ihren Werken arbeiten.
- Besucherinnen und Besucher können mit den Kunstschaffenden ins Gespräch kommen, bei Mitmachaktionen dabei sein und kostenlos Kunst erleben.
- Zum Abschluss werden einige Kunstwerke für den guten Zweck versteigert und es gibt ein Konzert.
Von Stand zu Stand schlendern – und mit Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch kommen. Mit dieser Idee wollen die Veranstalter des deutsch-polnischen Restaurants „Gdanska“ zum ersten Mal den „Mon Markt“ nach Oberhausen bringen.

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„Wir haben lange über eine Kunstwoche nachgedacht“, sagt Czeslaw Golebiewski. „Unser Plan ist es, Kunst in Aktion erlebbar zu machen.“ Der Name der Reihe lässt sich aus dem Französischen „Mon marché“, also „Mein Markt“, ableiten.
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Noch bis Samstag, 18. Juli 2026, werden bis zu acht bildende und gestaltende Künstlerinnen und Künstler ihre Stände auf dem zentralen Platz in der Oberhausener Innenstadt aufbauen. „Sie werden dort als Maler agieren, Kunstwerke als Bildhauer erschaffen und unterschiedliche Objekte und Installationen gestalten.“
Schulterblick bei den Künstlern – Mitmachaktionen für Schulklassen
Die Initiatoren erhoffen sich sogar „Pariser Flair“. In der französischen Hauptstadt lockt unter anderem der „Place Du Tertre“ im Herzen des Künstlerviertels Montmartre besonders viele Touristen an.

Es ist ein Vergleich, der zum Start des „Mon Markts“ in Oberhausen mit seiner überschaubaren Größe vielleicht noch etwas hochgegriffen erscheint. Trotzdem gibt es viele Parallelen.
Denn die Besucher können und sollen mit den anwesenden Kunstschaffenden ins Gespräch kommen. „Die Gäste betrachten nicht nur die Werke, sondern werden ein Teil davon“, sagt Czeslaw Golebiewski. So seien Mitmachaktionen mit den Kreativen schon verabredet.
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Die Initiatoren erhoffen sich zudem, dass besonders viele Schulklassen die Kunstwoche auf dem Altmarkt besuchen. „Das könnte dann ein lebendiger Unterricht sein.“ Der „Mon Markt“ öffnet unmittelbar vor dem Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen.
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Bei den Stilrichtungen dürften die Gäste ganz unterschiedliche Ansätze erwarten. „Wer sich an Pop Art erfreut, wird sicher nicht enttäuscht sein.“ Nicht nur Kreative aus der Region sind anwesend. Auch Künstler aus Polen sind eingeladen.
Kunstwerke werden beim „Mon Markt“ für den guten Zweck versteigert
An allen Tagen werkeln die Kunstschaffenden auf dem Altmarkt zwischen 12 und 18 Uhr. Kunstkenner, Laien und Neugierige können kostenfrei zwischen den Ständen stöbern. Am finalen Samstag wollen die Veranstalter einige der Kunstwerke ab 18 Uhr für den guten Zweck versteigern. Dazu wird es ein Abschlusskonzert geben.
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Hinter der Idee steckt eine breite Kulturinitiative, betont Gdanska-Wirt Golebiewski. Der „Mon Markt“ wird gemeinsam mit dem Literaturhaus Oberhausen, der Galerie KiR, dem Musik-Label „Indie Radar Ruhr“ und dem Arbeitskreis Oberhausener Künstler auf die Beine gestellt. Auch der Projektfonds „Brückenschlag“ unterstützte das Vorhaben.







