Die Linke Liste Oberhausen sieht die Ausbreitung großer Ärzte- und Zahnarztketten in Oberhausen kritisch. „Dass große Ketten immer mehr Versorgungslücken schließen, zeigt die Probleme im bestehenden Gesundheitssystem“, meint Fraktionsvorsitzender Yusuf Karaçelik. Gesundheit aber dürfe nicht von Renditeinteressen abhängig sein.

Täglich (außer Samstag)
Oberhausen-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!
Nachrichten, Service, Reportagen: Jeden Tag wissen, was in unserer Stadt los ist.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Aus Sicht der Fraktion fehlt in Oberhausen bislang eine erkennbare langfristige Strategie gegen den Ärztemangel und für eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung. „Während kleinere und wohnortnahe Arztpraxen zunehmend unter wirtschaftlichem Druck stehen, wird die Versorgung immer stärker privaten Ketten überlassen“, heißt es in der Pressemitteilung der Partei.
Dass große Ketten immer mehr Versorgungslücken schließen, zeigt die Probleme im bestehenden Gesundheitssystem.
Yusuf Karaçelik, Fraktionsvorsitzender der Linken in Oberhausen
Die Linken sprechen sich deshalb für kommunale Gesundheits- und Versorgungszentren aus, in denen medizinische, pflegerische und soziale Angebote gebündelt werden können.
Auch interessant
„Wir brauchen eine Versorgung, die sich am Bedarf der Menschen orientiert – nicht an wirtschaftlichen Interessen.“ Zuletzt hatte sich auch die CDU für eine künftige Nutzung des Marienhospitals als Gesundheitszentrum ausgesprochen.







