Zusammenfassung

  • Die Stoag hat 16 neue Elektrobusse angeschafft, die alte Diesel-Fahrzeuge ersetzen und für mehr Komfort im Nahverkehr sorgen.
  • Etwa jeder vierte Bus in Oberhausen fährt nun elektrisch, weitere Umstellungen sind geplant – zunächst sollen auch Gelenkbusse folgen.
  • Zukünftige E-Bus-Käufe hängen von verfügbaren Fördermitteln ab, bis 2028 sind zusätzliche Fahrzeuge geplant.

Oberhausens öffentlicher Nahverkehr wird elektrischer: Die Stoag hat 16 neue E-Busse angeschafft. Die Fahrzeuge ersetzen ebenso viele Diesel-Busse, die nach und nach ausgemustert wurden.

Täglich (außer Samstag)

Oberhausen-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!

Nachrichten, Service, Reportagen: Jeden Tag wissen, was in unserer Stadt los ist.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Bereits seit April 2026 kurven die neuen Busse leise und emissionsfrei durch Oberhausen. Mit der größeren E-Flotte will die Stoag den Nahverkehr nachhaltiger machen. Doch die Fahrzeuge haben weitere Vorteile. „Die neuen Elektrobusse verbinden innovative Technik mit hoher Sicherheit und bieten ein Plus an Komfort für unsere Fahrgäste“, sagt Geschäftsführer Werner Overkamp.

Auch interessant

Die Busse sind mit modernen Assistenzsystemen ausgerüstet. Das macht sie nicht nur sicherer, sondern auch effizienter. Der Innenraum bietet laut Stoag zudem viel Platz und bequeme Sitze. Praktisch für unterwegs: Dank USB-Anschlüssen können die Fahrgäste unterwegs ihr Handy aufladen. Die neuen Busse haben außerdem jeweils drei Türen. So steigen Fahrgäste schneller ein und aus.

Ein Viertel der Stoag-Busse fährt elektrisch

Inzwischen fährt rund jeder vierte Bus der Stoag elektrisch: 35 Stück gibt es in der Flotte mit 146 Fahrzeugen. Bislang rüstete der Verkehrsbetrieb allerdings nur bei den Solo-Bussen auf. Alle 59 Gelenkbusse fahren noch mit Diesel. Doch auch das soll sich ändern. Noch 2026 möchte die Stoag sieben elektrische Gelenkbusse in Betrieb nehmen.

Werner Overkamp - Vorstandsvorsitzender STOAG
Die Stoag schafft weitere Elektrobusse an. Inzwischen fährt rund jeder vierte Bus elektrisch durch Oberhausen. Im Bild: Stoag-Geschäftsführer Werner Overkamp. (Archivbild)© FUNKE Foto Services | Kerstin Bögeholz

Ihre E-Fahrzeuge kaufte die Stoag von den Herstellern BYD (China) und VDL (Niederlande). Die 16 neuesten Busse sind allesamt aus der BYD-Modellreihe B12. Beide Firmen haben sich in der Vergangenheit erfolgreich auf die europaweiten Ausschreibungen der Stoag beworben. Den Zuschlag erhalte immer das wirtschaftlichste Angebot, erklärt die Stoag.

Auch interessant

Fördermittel entscheiden über Ausbau der E-Flotte

Auch für die Zukunft plant der Verkehrsbetrieb, weitere E-Busse zu kaufen. Wie viele genau, hänge nach eigener Aussage von Fördermitteln ab. 2028 sollen etwa 22 Solo- und 9 Gelenkbusse mit Elektroantrieb folgen – wenn es denn mit der Förderung klappt. Noch steht nicht fest, inwiefern der Bund den Plan unterstützen wird.