Aufmerksamen Spaziergängern und Radfahrern im Sterkrader Volkspark ist es schon aufgefallen: Der Alsbach erhält in der Nähe der Betuwe-Bahnstrecke ein neues Bett, wird aus den alten Rohren befreit und unterquert künftig auf leicht verändertem Weg die Zugstrecke.

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Der Alsbach wird in Zukunft als renaturiertes Gewässer auch durch das grüne Areal der Zeche Sterkrade fließen. Weil die Betuwe-Strecke auf drei Gleise erweitert wird, muss die Bahn an anderer Stelle Natur schaffen – der Alsbach profitiert davon. Zuständig ist die DB-Gesellschaft InfraGO. Der Alsbach, der in Königshardt in der Nähe der Hartmannstraße entspringt und insgesamt vier Kilometer lang ist, wird auf dem Zechengelände offengelegt und dort stellenweise in seinem Lauf verändert.

Arbeiten bis Ende 2028

Künftig soll er sich in Sterkrade als naturnaher Bachlauf präsentieren, dabei die Von-Trotha-Straße queren und südlich davon in den Hauptkanal Sterkrade münden. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum Ende des Jahres 2028 dauern.

Dass die Renaturierung auch am Westrand des Volksparks erkennbar sein wird, ist dabei ein schönes und überraschendes Detail, das den dortigen Spaziergängern und Radfahrern künftig eine deutlich attraktivere Betuwe-Aussicht beschert.