In knapp einer Woche geht es los, die große Fronleichnamskirmes startet: Damit 380 Schaustellerinnen und Schausteller für Mittwoch, 3. Juni 2026, bis Montag, 8. Juni 2026, in Oberhausen ihre Karussells, Belustigungsgeschäfte und Gastrobuden aufbauen können, müssen etliche Straßen und Wege vorab gesperrt werden.
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Autofahrer sollten sich daher den kommenden Samstag, 30. Mai 2026, merken. Die Verkehrsumstellung in der Sterkrader Innenstadt beginnt nach Ende des Wochenmarktes gegen 14 Uhr. Ab dann wird der Straßenverkehr über Friedrichstraße, Ostrampe, Westrampe, Neumühler Straße und von-Trotha-Straße sowie über Friedrichstraße, Eugen-zur-Nieden-Ring, Bahnhofstraße und Holtener Straße umgeleitet.
Fronleichnamskirmes in Oberhausen: Umleitungen gelten ab Samstag
Dies bedeutet zugleich: Der Eugen-zur-Nieden-Ring wird für diesen Zweck an der Kreuzung Bahnhofstraße bis zur Brücke Ost- und Westrampe für beide Fahrtrichtungen geöffnet.

Straßen der Sterkrader Innenstadt, die nicht von der Kirmes genutzt werden, bleiben für Anwohner über die Friedrichstraße, Ostrampe und Kolpingstraße erreichbar, betont die Stadt Oberhausen in einer Mitteilung. „Der Weg aus diesem Bereich heraus führt über die Wilhelm- und Holtkampstraße. Die Einbahnstraßenregelungen für die Kolpingstraße, Wilhelmstraße ab Finanzstraße und Holtkampstraße bleiben erhalten.“
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Wenn die Buden aufgebaut werden, dürfen ausschließlich Anlieger die Kirmesstrecke befahren. Sobald der Traditionsrummel öffnet, ist dies selbst für Anwohner nur noch außerhalb der Kirmesöffnungszeiten gestattet. Die Vertreter der Stadtverwaltung appellieren: „Wegen der umfangreichen Änderungen der gewohnten Verkehrsführung werden alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gebeten, besonders vorsichtig und aufmerksam zu fahren.“
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Die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) rücken für die neue Verkehrsführung mit sieben Fahrzeugen und 19 Monteuren an. 210 Verkehrszeichen müssen auf- und abgebaut werden. 80 Fahrradständer, 50 Stahlrohrpfosten und 20 Sitzbänke werden demontiert. Gelbe Straßenmarkierungen verteilen die Arbeiter auf rund 600 Metern. Insgesamt umfasst die Kirmesstrecke zweieinhalb Kilometer.
Ehemaliges Kaufland-Parkhaus bleibt zur Sterkrader Kirmes geschlossen
120 Leitbaken, 160 Sperrschranken, 120 Demogitter sowie 500 Fußplatten mit 28 Kilo Gewicht werden verlegt. Elf Ampelanlagen müssen umgebaut oder abgeschaltet werden. „Insgesamt fallen für die WBO während der Fronleichnamskirmes rund 1000 Arbeitsstunden an.“

Für Autofahrer gilt nach Ende des Rummels: Die gewohnten Verkehrswege werden erst ab Donnerstag, 11. Juni 2026, gegen 8 Uhr wieder freigegeben.
Auch auf Bus und Bahn wirkt sich die Großkirmes aus. Die Straßenbahn fährt zur Aufbau- und Kirmeszeit nur bis zum Sterkrader Bahnhof und nicht bis zum Neumarkt. Aus dem Oberhausener Norden kommend raten die Stadtwerke Oberhausen (Stoag) den Kirmes-Fans, die Linien SB 90, SB 98, 952, 954, 955, 957, 960, 962, 976, 979, X42, NE1, NE2, NE4 und NE7 zu nutzen.
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Aus dem Oberhausener Süden sind es die Straßenbahn 112, SB 90, SB 94, SB 97, SB 98, 955, 956, 960, 966, 976, X42, NE1, NE2, NE10 und NE12. Aus Osterfeld kommend empfehlen die Verkehrsbetriebe die Linien SB 94, 957, NE3 und NE6.

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Es eignen sich besonders die Haltestellen „Sterkrade Bahnhof“ und „Sterkrader Tor“ zum Aussteigen. Die Stoag setzt zusätzliche Einsatzwagen ein. Für die Parkplatzsuche gibt es dagegen schlechte Kunde: Das ehemalige Kaufland-Parkhaus bleibt, wie in den Vorjahren, geschlossen.







