Zusammenfassung
- In Oberhausen können Jugendliche ab 15 Jahren in den Sommerferien bei der Ferien-Praktikumswoche verschiedene Betriebe und Einrichtungen kennenlernen.
- Das Angebot ist flexibel, kostenlos und soll den Einstieg ins Berufsleben erleichtern.
- Sowohl Unternehmen als auch Jugendliche profitierten schon 2025 und zeigten sich laut Stadt sehr zufrieden mit dem Projekt.
Schule aus, Tasche in die Ecke, Beine hoch – so dürften die Sommerferien bei vielen Jugendlichen in Oberhausen starten. Nach einem Jahr Schule ist nun Erholung angesagt. Die freie Zeit bietet aber auch die Chance, Weichen für die Zukunft zu stellen. Zum zweiten Mal können Jugendliche an der Ferien-Praktikumswoche teilnehmen und spannende Einblicke in die Arbeitswelt sammeln.

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Möglich macht das ein landesweites Projekt des NRW-Wirtschaftsministeriums in insgesamt 53 Kreisen und kreisfreien Städten. Jugendliche ab 15 Jahren können zwischen dem 20. Juli und dem 1. September 2026 flexibel in Betriebe, Behörden und Einrichtungen hineinschnuppern. Mehrere Kurzpraktika zwischen einem und fünf Tagen sind möglich, je nachdem, wie die Ferien bereits verplant sind. Theoretisch könnten Jugendliche also jeden Tag einen neuen Betrieb kennenlernen.
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Arbeitgebende aus ganz NRW nehmen am Projekt teil
Damit die Teilnahme möglichst unkompliziert klappt, ist die Teilnahme einfach geregelt. Wer Interesse an einem Praktikum hat, kann sich kostenlos unter www.praktikumswoche.de/oberhausen anmelden. Nicht nur Arbeitgebende aus Oberhausen nehmen teil, sondern sogar aus ganz NRW.
Alle Infos zur Ferien-Praktikumswoche
- Wann? Sommerferien (20. Juli bis 1. September 2026)
- Wer? Jugendliche ab 15 Jahren
- Wo? In ganz NRW
- Wie lange? 1 bis 5 Tage pro Betrieb
- Wo kann ich mich anmelden? Hier: www.praktikumswoche.de/oberhausen
Das Projekt verfolgt das klare Ziel, den Übergang von der Schule in den Beruf zu erleichtern. „Gerade Jugendliche, die noch nicht genau wissen, welcher Beruf zu ihnen passt, profitieren von Einblicken in den Arbeitsalltag. Wenn Unternehmen jungen Menschen zeigen, wie bei ihnen gearbeitet wird, dann eröffnen sich ganz neue Perspektiven“, erläutert Andreas Henseler, Geschäftsführer der Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung (OWT).
Gerade Jugendliche, die noch nicht genau wissen, welcher Beruf zu ihnen passt, profitieren von Einblicken in den Arbeitsalltag. Wenn Unternehmen jungen Menschen zeigen, wie bei ihnen gearbeitet wird, dann eröffnen sich ganz neue Perspektiven.
Andreas Henseler, Geschäftsführer Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung
Auch Betriebe profitieren von den Praktika
Doch auch die Unternehmen profitieren von den Praktika. Vielerorts suchen die Betriebe nach Nachwuchs. Durch die Schnuppertage kommen sie nun frühzeitig mit den Jugendlichen in Kontakt. Schuldezernent Jürgen Schmidt sieht in dem Projekt daher auch die Chance, Oberhausen zukunftssicher zu machen: „Gerade durch die niederschwellige Teilnahme ohne Bewerbungsdruck eröffnen wir Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven und stärken gleichzeitig die Verbindung zwischen unseren Schulen und den lokalen Betrieben. So leisten wir einen konkreten Beitrag zur Fachkräftesicherung in unserer Region.“
Nach der Premiere 2025 steigt die Ferien-Praktikumswoche zum zweiten Mal. Die Resonanz war nach Aussage der Stadt überwiegend positiv. 88 Prozent der teilnehmenden Arbeitgebenden gaben an, noch einmal an dem Projekt teilnehmen zu wollen. Genauso hoch war der Anteil an Jugendlichen, die sich durch das Praktikum ihre berufliche Zukunft klarer vorstellen konnten. Für sie hat es sich also gelohnt, die Sommerferien nicht nur für den Urlaub zu nutzen.







