Insgesamt 129 verkehrsrechtliche Verstöße hat die Oberhausener Polizei bei einer Schwerpunktkontrolle in der Innenstadt festgestellt. Am Dienstag, 12. Mai 2026, waren Polizeibeamte erneut mit Beschäftigten des Kommunalen Ordnungsdienstes unterwegs und kontrollierten besonders die Nutzung von Fahrrädern und E-Scootern in der Fußgängerzone.

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Nach Angaben der Polizei wurden 55 Radfahrerinnen und Radfahrer dabei erwischt, wie sie verbotenerweise die Fußgängerzone mit ihrem Rad befuhren. 37 Menschen waren an diesem Tag ebenfalls verbotswidrig mit einem E-Scooter auf der Marktstraße unterwegs.

26 Mal ahndete es die Polizei, dass Verkehrsteilnehmer nicht mit einer angepassten Geschwindigkeit unterwegs waren. Weitere vier Strafverfahren laufen nun wegen des Führens von Fahrzeugen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

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Dreimal erwischte die Polizei verbotenerweise mehr als eine Person auf einem E‑Scooter. In zwei Fällen fehlte den Fahrern der E‑Tretroller eine notwendige Pflichtversicherung. Ein Fahrer wurde ohne gültige Fahrerlaubnis erwischt und ein weiterer Fahrer nutzte während der Fahrt sein Mobiltelefon. Neben der Kontrolle der Rad- und E-Scooter-Fahrer nahmen die Beamten auch eine Strafanzeige wegen Diebstahls auf.

20 Prozent der Straftaten passieren in der Innenstadt

Die Schwerpunktkontrolle rund um die Oberhausener Innenstadt ist Teil des neu formulierten Behördenziels „Sichere Innenstadt“. In der jährlich veröffentlichten Kriminalitätsstatistik der Polizei Oberhausen bezeichnet die Polizei die Innenstadt als Kriminalitätsschwerpunkt. Etwa 20 Prozent aller Oberhausener Straftaten aus dem Jahr 2025 passierten im Bereich rund um die City, erklärte damals die Polizeipräsidentin Sylke Sackermann.

Mehr Blaulicht-Themen

„Die Menschen in Oberhausen und vor allem in der Innenstadt sollen sich sicher fühlen“, ergänzt die Polizeipräsidentin nun mit Blick auf die laufenden Schwerpunktkontrollen. Wichtig sei es nicht nur, schwerwiegende Straftaten im Innenstadt-Raum zu verfolgen, fügt Ordnungsdezernent Michael Jehn hinzu. „Auch die konsequente Ahndung kleinerer Verstöße trägt dazu bei, Regeln im öffentlichen Raum durchzusetzen und das Sicherheitsgefühl der Menschen nachhaltig zu stärken.“

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Vor zwei Wochen zogen die Ordnungskräfte schon einmal auf großer Streife durch die City. Damals wurden Falschparker, Wildpinkler und ein mutmaßlicher Dieb eines E-Scooters erwischt.