Zusammenfassung
- Die Stadt Oberhausen plant, am Olga-Park in Osterfeld eine neue Hundewiese auf einer bislang ungenutzten Fläche einzurichten.
- Dafür müssen Arbeiter noch ein altes Klettergerüst abreißen sowie Sitzbänke, Mülleimer und Kotbeutelspender aufstellen.
- Die genauen Kosten stehen noch nicht fest. Erst wenn Klarheit herrscht, kann die Stadt das Projekt offiziell veranlassen.
Hundefreunde aufgepasst: Bald könnte es in Oberhausen eine weitere Auslaufwiese für die Vierbeiner geben. Bislang gibt es zehn solcher Flächen. In Osterfeld könnte jetzt die elfte dazukommen. Die Stadt plant, die neue Hundewiese am Olga-Park zu eröffnen.

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Konkret geht es um eine Fläche nahe des südwestlichen Eingangs an der Farnhorststraße. Hier stehen seit der Landesgartenschau 1999 ein Labyrinthgarten und ein Klettergerüst. Beides wird allerdings seit Jahren nicht mehr genutzt, erläutert die Stadt in einer Vorlage. Das Gerüst sei zudem baufällig.
Fläche am Olga-Park erfüllt alle Kriterien für eine Hundewiese
Die Verwaltung sieht daher gute Chancen, aus der brachliegenden Fläche eine Hundewiese zu machen. Der Bereich ist bereits eingezäunt und mit 2500 Quadratmetern groß genug. Grundsätzlich müssen die Auslaufflächen zudem gut angebunden und leicht erreichbar sein sowie einen guten Überblick bieten. Die Stadt achtet darauf, dass sich die Wiesen mit keinen Schutzgebieten kreuzen und die Hunde keine Anwohnenden stören könnten. Der Bereich am Olga-Park erfüllt alle diese Punkte.
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Der Bezirksvertretung Osterfeld gegenüber zeigten sich die Verwaltung und auch die SBO optimistisch, dass es mit der Wiese klappt. Bevor Hunde über die Fläche toben können, müssen aber Arbeiter zunächst das alte Klettergerüst abreißen. Zudem finden Sitzbänke, Mülleimer und Spendeboxen für Kotbeutel ihren Platz.

Stadt stellt Kosten zusammen
Nun stehen dem Plan nur noch die Kosten im Weg. Eine Übersicht der Stadt soll zeitnah Klarheit darüber geben, wie teuer die Hundewiese wird. Ordnungsdezernent Michael Jehn schätzt, dass allein die Abrissarbeiten in fünfstelliger Höhe liegen dürften. Sind die genauen Kosten geklärt, wird die Stadt die Umnutzung offiziell veranlassen.
Keine Hundewiese entsteht wiederum an einer Fläche nahe der Scheuerstraße. Hier signalisierten Anwohnende, dass sie mit der Idee nicht einverstanden sind. Zudem fehlen an der Stelle Zäune, die erst noch aufgestellt werden müssten. Und das wäre nach Aussage der Stadt deutlich teurer.






