Wieder haben Unbekannte in Oberhausen mehrere Zigarettenautomaten gesprengt. In der Nacht zu Montag, 27. April, haben sich die neuerlichen Taten in der Zeit von drei bis fünf Uhr früh ereignet.

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Die drei Explosionen an unterschiedlichen Orten im Oberhausener Stadtgebiet haben viele Anwohner aufgeschreckt und aus dem Schlaf gerissen. In allen drei Fällen sind laut Polizei Zigarettenautomaten aufgesprengt und anschließend geplündert worden.

Heftige Druckwelle an der Liebknechtstraße

An der Fuldastraße ereignete sich der erste Angriff. Nach bisherigen Erkenntnissen waren drei Verdächtige vor Ort. Nach der Sprengung flüchteten die bislang unbekannten Täter mit einem Mofa in den Farben Blau, Weiß und Rot in unbekannte Richtung.

Am Bermensfeld ereignete sich kurze Zeit später die nächste Attacke. Anwohner wurden durch den lauten Knall geweckt und auf den beschädigten Zigarettenautomaten aufmerksam. Die Täter konnten noch beobachtet werden und flüchteten ebenfalls mit Mofas vom Tatort.

An der Liebknechtstraße verschafften sich Unbekannte zunächst gewaltsam Zutritt zu einem Kiosk, indem sie dessen Eingangstür aufdrückten. Dann wurde mutmaßlich ein Sprengkörper an einem Zigarettenautomaten angebracht und so eine Detonation ausgelöst. Die Druckwelle beschädigte das Fensterglas des Kiosks erheblich.

Ähnliche Tatmuster

Wegen der ähnlichen Tatmuster und der zeitlichen sowie örtlichen Nähe besteht der Verdacht, dass es sich in allen Fällen um dieselben Täter handelt. Das zuständige Kriminalkommissariat hat bereits umfangreiche Ermittlungen aufgenommen. Nun werden dringend Zeugen gesucht. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu den Tätern geben kann, sollte sich schnellstmöglich unter 0208/8260 oder per Mail an die Adresse poststelle.oberhausen@polizei.nrw.de bei der Polizei in Oberhausen melden.

Erst vor wenigen Tagen haben Automatensprengungen im Stadtgebiet für viel Aufsehen und nächtliches Erschrecken gesorgt. Tatorte waren die Wanner Straße/Kniestraße am 19. April sowie die Behrensstraße/Schifferstraße am 20. April, jeweils in den frühen Morgenstunden.