Das Theater Oberhausen ist in der Kategorie Stadt-, Staatstheater und Landesbühnen mit dem Theaterpreis des Bundes geehrt worden. Der mit 100.000 Euro dotierte Preis zeichnet das Theater aus „für seine mutige Öffnung zu neuen Sparten, vielfältigen Publika und gesellschaftlich relevanten Themen“, wie es hieß. Mit „Urban Arts“, „Open Haus“ und internationaler Dramatik habe das Haus starke Impulse für Teilhabe und Innovation gesetzt.

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In der Jurybegründung heißt es unter anderem: „Das Theater Oberhausen unter Intendanz von Kathrin Mädler zeigt beispielhaft, wie ein Stadttheater zeitgemäß aufgestellt sein kann: strukturell innovativ, ästhetisch auf der Höhe der Zeit und zugleich offen für neue Impulse, internationale Kooperation, Teilhabeformate und Publikumsentwicklungen.“

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Weitere Auszeichnungen zu je 100.000 Euro gingen an das Theater Lindenhof in Melchingen in Baden-Württemberg und das junge Theater „Stellwerk“ im thüringischen Weimar. Das Europäische Zentrum der Künste „Hellerau“ in Dresden bekam den Hauptpreis über 200.000 Euro. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos), erklärte bei der Vergabe in Berlin: „Der Preis steht für eine breite Anerkennung der darstellenden Künste im ganzen Land - von der freien Szene bis zu etablierten Bühnen.“ epd