Aufsehen erregte Marie-Luise O‘Byrne-Brandl als „amouröse Stadtschreiberin“. Nun will sich Oberhausens Performance-Größe das „Trostkleid im pulsierenden Katastrophenhauch“ überziehen. Schauplatz ist die Ludwiggalerie. Umgeben wird sie von der aktuellen German Pop Art-Schau, in Form von Arbeiten zu Kriegen und Massenvernichtungswaffen.

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O‘Byrne-Brandl will die Leute liegend empfangen: „Ich möchte Menschen, die an den Qualen und der Gleichgültigkeit in der Welt leiden, Trost und Nähe spenden. Museumsgäste können zu mir in meine weiße, reine Bettwäsche steigen und einen der besten Filme aller Zeiten ansehen: Andrej Rubljow von Andrej Tarkovsky wird vor meiner Bettstatt laufen.“ Man dürfe aber auch auf Stühlen sitzen.

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Während der Performance wird der Blutdruck der Künstlerin gemessen und sichtbar notiert. Marie-Luise O´Byrne-Brandl ist selbst gespannt auf die Reaktionen: „Bekomme ich Hilfe in Form von Blutdrucktabletten, wird mir ein Termin beim Kardiologen angeboten oder Zuspruch?“ red

19. April, 11-13.45h Ludwig Galerie. Die Performance ist nur mit einem Museums-Ticket (gültig ganztägig) zu sehen: 12€.