Flammen schlagen aus der Dachgaube: In der Innenstadt von Oberhausen ist am Freitagmittag gegen 13.21 Uhr ein starkes Feuer ausgebrochen. Die Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses geriet nach Informationen der Feuerwehr in Brand – aus bisher noch unbekannten Gründen.
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Eine dunkle Rauchwolke zieht gegen 13.30 Uhr über die City – und erschreckt Passanten. In einer Wohnung über der Express-Schneiderei an der Goebenstraße 79 zwischen dem Café Fave und dem „Supermarkt der Ideen“ brennt es. Die Brandwohnung befindet sich in der dritten Etage. Rasant breitet sich das Feuer in der Wohnung aus. Der dichte Qualm zieht bis zum Saporischschja-Platz. Passanten riechen den intensiven, stechenden Brandrauch.

Flammen schlagen aus Dachgaube
Die Innenstadt ist zur Mittagszeit in den Osterferien gut besucht. Viele Passanten schauen sich von der Fußgängerzone auf der Marktstraße den Brandeinsatz an. Die Feuerwehr ist mit dem gesamten Löschzug der Feuerwache 1, dem Rettungsdienst und einem Notarzt vor Ort. Die Freiwillige Feuerwehr Oberhausen-Süd unterstützt an der Einsatzstelle. Während der Brandbekämpfung sperren Polizisten die Goebenstraße zwischen der Helmholtzstraße und der Marktstraße vollständig ab.

Mehrere Trupps gehen unter Atemschutz in die Brandwohnung vor. Nach rund 30 Minuten nimmt der Qualm sichtbar ab. Dominik Steger, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Oberhausen, ordnet die Lage ein: „Der Brandherd war die Dachgeschosswohnung. Das Feuer hat mutmaßlich auf den Dachstuhl übergegriffen.“ Von außen ist zu sehen, dass das Dach stark beschädigt ist. „Die Brandwohnung ist nicht mehr bewohnbar“, stellt Steger fest. Gleiches gilt für drei benachbarte Wohnungen. Die Bewohner werden durch die Stadt Oberhausen an anderen Orten untergebracht.
Drei Personen im Krankenhaus
Über die Drehleiter bekämpfen die Einsatzkräfte noch längere Zeit weitere Glutnester im Dachstuhl. Immer wieder tritt Qualm aus dem verbrannten Dach aus. Ein Statiker ist vor Ort und prüft, ob der Dachstuhl einsturzgefährdet ist.

Drei Nachbarn seien Steger zufolge vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht worden, weil sie Brandrauch eingeatmet hatten. Einer der Nachbarn hatte eigenständig versucht, das Feuer zu löschen. Weitere Bewohner brachte die Feuerwehr unverletzt in Sicherheit.

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Bis zum kompletten Ende des Löscheinsatzes sind die Einsatzkräfte mehr als drei Stunden vor Ort gewesen. Insgesamt waren 32 Mitglieder der Feuerwehr vor Ort. Warum in der Dachgeschosswohnung überhaupt Feuer ausgebrochen ist, müssen die Fachleute noch erforschen. Die Polizei hat den Fall – wie üblich – übernommen, um die Ursache abzuklären.





