Die Güterbahn-Tochter der Deutschen Bahn, die DB Cargo, will ihre Werkstätten in Oberhausen-Osterfeld abstoßen, 100 Beschäftigte bangen um ihre Jobs. Jetzt schaltet sich Oberbürgermeister Thorsten Berg ein.

OB Berg bietet allen Beteiligten Gespräche an

Die Pläne „treffen unseren Standort Oberhausen hart“, schreibt er in einer Presseerklärung. „Den Beschäftigten und ihren Familien gilt meine volle Solidarität.“ Allen Beteiligten, Werksleitung wie Betriebsrat, bietet er kurzfristige Gespräche an. „Wir möchten so viele Arbeitsplätze wie möglich erhalten und zugleich eine tragfähige Zukunft für den Standort entwickeln.“

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Entscheidend sei jetzt, wie der Prozess gestaltet werde, in den sich die Stadt Oberhausen einbringen wolle. Berg appelliert, Perspektiven für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch „alle Optionen zur Sicherung der Arbeitsplätze sowie der Weiterführung des Standorts zu prüfen und diesen nicht vorschnell aufzugeben“. Zudem sollten auch neue Perspektiven durch andere Betreiber oder alternative Nutzungskonzepte überlegt werden. Gleichzeitig sei ihm bewusst, dass sich DB Cargo in einem umfassenden Veränderungsprozess befinde.

Alle Optionen zur Sicherung der Arbeitsplätze sowie der Weiterführung des Standorts prüfen und diesen nicht vorschnell aufgeben.

Thorsten Berg, Oberbürgermeister

Mit Blick auf die Belegschaft betont er, dass hinter den Zahlen 100 hochqualifizierte Beschäftigte stehen, deren Zukunft nun ungewiss sei. „Gerade im Ruhrgebiet stehen diese Arbeitsplätze für industrielle Kontinuität, hohe Fachkompetenz und Erfahrung.“

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Deutlich mache diese Nachricht einmal mehr, „wie sehr globale Entscheidungen sowie europäische und nationale Rahmenbedingungen unsere Stadt unmittelbar treffen können“. Umso wichtiger sei es, „dass wir uns mit ganzer Kraft für den Erhalt industrieller Arbeitsplätze einsetzen“. Denn: „Sie sind unverzichtbar für Wertschöpfung, gute Einkommen und die finanzielle Handlungsfähigkeit unserer Stadt.“