Sie tanzen und tanzen und tanzen. Die RTL-Show „Let‘s Dance“ zieht Staffel für Staffel ein großes Publikum vor die Fernseher und Smart-Geräte. Was im Getümmel der sich bewegenden Füße beinah untergeht: Auch eine gebürtige Oberhausenerin ist in der aktuellen 19. Staffel mit dabei: Esther Schweins.

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Die Schauspielerin und TV-Komikerin gehörte zur Startbesetzung der Comedy-Show „RTL Samstag Nacht“. Der Kölner Privatsender strahlte die Sendung zwischen 1993 und 1998 aus. Die Show orientierte sich an der US-Vorlage „Saturday Night Live“. Vor allem ihre Parodie auf die damalige MTV-Moderatorin Kristiane Backer wurde zum Running Gag.

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Als Schauspielerin spielte Esther Schweins verschiedene Rollen in Formaten wie „Rosamunde Pilcher“, „Tatort“, „Traumschiff“, „Die Vorstadtkrokodile“ und „Die Frauen der Wikinger“. Und nun: „Let‘s Dance“.

Let‘s Dance 2026: Esther Schweins tanzt mit Massimo Sinató den Quickstep

Der Reiz des seit 2006 in Deutschland ausgestrahlten Wettstreits: Die Tanzpaare bestehen jeweils aus einem Tanzprofi und einem Promi, der mit dem Tanzsport nicht unbedingt viel zu tun hat. Am Freitag (6. März) entschieden das Urteil der dreiköpfigen Experten-Jury und das Publikumsvoting erstmals über das Weiterkommen.

Die aus Oberhausen stammende Schauspielerin Esther Schweins und Profitänzer Massimo Sinató zeigten sich schon vor einer Woche bei der Kennenlernshow von „Let's Dance“ im Kölner Coloneum vor den RTL-Kameras.
Die aus Oberhausen stammende Schauspielerin Esther Schweins und Profitänzer Massimo Sinató zeigten sich schon vor einer Woche bei der Kennenlernshow von „Let's Dance“ im Kölner Coloneum vor den RTL-Kameras.© Thomas Banneyer/dpa | Thomas Banneyer

Esther Schweins und Profitänzer Massimo Sinató tanzten einen Quickstep zu „Get Happy“ von Ella Fitzgerald. Der 55-Jährigen konnte man den Respekt vor den anspruchsvollen Tanzschritten durchaus ansehen. Sie trat im Feld der 14 Tanzpaare erst spät aufs Parkett und sagte nach absolviertem Schwof noch außer Atem: „Ich wurde in der Sendung immer aufgeregter und begeisterter über das, was die Kollegen bringen.“

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Jurorin Motsi Mabuse lobte Esther Schweins’ „offene, tolle Energie“, wünschte sich aber weichere Bewegnungen. Urteil: 4 Punkte. Jorge González lobte den Charme und die Lebensfreude, fand aber zugleich: „Du denkst zu viel!“ Wertung: 5 Punkte. Der strenge Jury-Grinch Joachim Llambi meinte: „Es ist recht gut losgegangen. In den Einzelteilen sahst du süß aus.“ Er forderte allerdings deutlich mehr Zusammenspiel im Tanz. „Später wurde es leider immer mehr gegeneinander.“ Dafür gab es von ihm 4 Punkte.

Let‘s Dance 2026: Esther Schweins sah in Oberhausen ihr erstes Theaterstück

Doch der Eifer wurde am Ende belohnt. Nach der Zuschauerwertung stand fest: Esther Schweins und Massimo Sinató stehen in der nächsten Runde. TV-Moderatorin Sonya Kraus schied dagegen mit ihrem Tanzpartner Valentin Lusin aus.

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Die gebürtige Oberhausenerin Esther Schweins verbrachte nur die ersten Jahre ihres Lebens am Rhein-Herne-Kanal. Ihr Vater war Teppichhändler, ihre Mutter Bühnenfotografin. Im Theater Oberhausen schaute sie als Kind ihr erstes Theaterstück „Räuber Hotzenplotz“. Später wuchs sie in einer südhessischen Kleinstadt auf. Heute lebt sie auf Mallorca.

Die nächste Ausgabe von „Let’s Dance 2026“ startet am Freitag, 13. März 2026, um 20.15 Uhr auf dem Privatsender RTL.