In Oberhausen ist eine 85-jährige Frau Opfer eines Trickbetrügers geworden. Die Polizei schildert den Fall, der sich an der Ruprechtstraße abspielte, und warnt Bürgerinnen und Bürger vor den perfiden Maschen der Kriminellen.

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Am Montagnachmittag, 19. Januar, hatte ein Krimineller gegen 14 Uhr bei der 85-jährigen Oberhausenerin an der Haustür geklingelt. Über die Gegensprechanlage in dem Mehrfamilienhaus erzählte der Mann, dass ihre Schwiegertochter derzeit im Krankenhaus liege und Geld benötige. Das war gelogen. Doch in der Ausnahmesituation war die Frau so im Stress, dass sie dem Mann schließlich Schmuck und Wertsachen übergab. Der Kriminelle konnte mit der Beute unerkannt fliehen.
Trickbetrug mit falschen Briefen
Erst am Donnerstag, 14. Januar, zeigte eine 64-jährige Oberhausenerin einen Vorfall eines Trickbetrugs an. In ihrem Briefkasten an der Theresienstraße erhielt sie ein Schreiben, das augenscheinlich von der Hausverwaltung stammte. Der Absender informierte sie darüber, dass er die Verwaltung des Hauses übernommen habe. Die Anwohnerin sollte Miet- und Nebenkostenzahlungen ab sofort auf ein neues, im Schreiben genanntes Bankkonto überweisen. Die 64-Jährige wurde misstrauisch, fragte bei der Hausverwaltung nach und stellte fest, dass es sich um einen Betrugsversuch handelte. Die Polizei hat auch in diesem Fall die Ermittlungen wegen versuchten Betrugs übernommen.
Die Ermittler des Betrugskommissariats warnen vor den Kriminellen und fragen: „Können Sie Hinweise auf die Identität oder den Aufenthaltsort der Kriminellen geben?“ Wer Angaben zu dem Mann im Bereich der Ruprechtstraße machen kann, oder auch einen Brief einer falschen Hausverwaltung im Briefkasten hatte, soll sich bei der Polizei melden. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 12 telefonisch unter der 0208 8260 oder per Mail an poststelle.oberhausen@polizei.nrw.de entgegen.
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Die Polizei warnt Bürgerinnen und Bürger eindringlich vor Betrugsmaschen, bei denen vor allem Senioren mit schrecklichen Geschichten unter Druck gesetzt werden, um Bargeld oder Wertsachen herauszugeben. Sie appelliert an Kinder und Enkelkinder: „Informieren Sie Ihre Eltern und Großeltern.“ Die Polizei weist außerdem darauf hin, keine Fremden in die Wohnung zu lassen und umgehend die Notrufnummer der Polizei 110 zu wählen, wenn Sie von Fremden bedrängt werden.





