Die Feuerwehr Oberhausen hatte es am späten Donnerstagnachmittag, 27. November 2025, mit einem ziemlich rätselhaften Geschehen zu tun: Ein Auto trieb aus zunächst ungeklärten Gründen im Rhein-Herne-Kanal.

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Um 17.27 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Oberhausen ein Notruf. Ein Anrufer meldete, dass ein Pkw im Rhein-Herne-Kanal im Bereich unterhalb der Autobahnbrücke der Autobahn 3 trieb und anschließend untergegangen sei. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch eine Person im Fahrzeug befand, sind umgehend umfangreiche Rettungskräfte alarmiert worden, die zum Einsatzort im Stadtteil Lirich eilten.

Pkw mit Sonargerät geortet und von Tauchern gesichert

Die Feuerwehr Oberhausen war mit den Wasserrettungseinheiten sowie dem Rettungsdienst vor Ort. Da sich die Einsatzstelle in unmittelbarer Nähe zur Duisburger Stadtgrenze befand, ist zusätzlich die Feuerwehr Duisburg alarmiert worden.

Bei der Suche nach dem Fahrzeug sind sowohl ein Sonargerät als auch eine Unterwasser-Drohne der Oberhausener Feuerwehr zum Einsatz gekommen. Ein Sonargerät sendet Schallwellen ins Wasser und wertet das Echo aus, um Gegenstände unter der Wasseroberfläche zu erkennen. Nachdem der Pkw auf diese Weise geortet werden konnte, gingen Taucher der Feuerwehr Duisburg mit einem speziellen Hebegerät ins Wasser, um das Fahrzeug zu sichern und abzuheben.

Auto mit Kran aus dem Rhein-Herne-Kanal gehoben

Anschließend sei der Pkw mit einem Kran des Duisburger Löschbootes aus dem Wasser gehoben worden, heißt es weiter. In dem Auto befand sich glücklicherweise keine Person. Die Polizei hat nun die weiteren Ermittlungen in dem rätselhaften Fall übernommen, mittlerweile ist die Polizei in Duisburg zuständig. Die Hintergründe des Falles, etwa die Herkunft des Autos und dessen Besitzer, sind nach Auskunft einer dortigen Polizeisprecherin noch unklar.