Es ist durchaus möglich, dass bestimmte Grundstückseigentümer in Oberhausen bald mahnende Post von der Deutschen Bahn (DB) im Briefkasten haben. Denn: Im Dezember 2025 kontrolliert die DB die Standsicherheit der Bäume entlang der Betuwe-Strecke im Gebiet Holten bis zur Stadtgrenze Dinslaken.

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Bis zu den Weihnachtsfeiertagen läuft diese Kontrollaktion nach aktuellen Angaben der Deutschen Bahn. Auch Bäume auf frei zugänglichen Oberhausener Anliegergrundstücken werden dabei überprüft. Wörtlich heißt es in einer entsprechenden amtlichen Bekanntmachung: „Auffällige Bäume werden markiert und den Eigentümern schriftlich gemeldet.“
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Was viele Anlieger von Bahnstrecken nicht wissen: Nach § 24 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes obliegt die Verkehrssicherungspflicht für den Zugverkehr den entsprechenden Flächeneigentümern. Das bestätigt auf Anfrage dieser Redaktion eine Bahnsprecherin: „Die Begutachtung der Bäume auf DB-Grundstücken wird jährlich durch ausgebildete Experten durchgeführt. Dabei sind alle Bäume relevant, die den Bahnbetrieb, den öffentlichen Verkehrsraum sowie Dritte betreffen.“
Bahn prüft angrenzende Bäume auf Verkehrssicherheit
Einige Krankheitsbilder von Bäumen seien für Laien nicht direkt ersichtlich. Die Bahnsprecherin unterstreicht: „Daher werden auch angrenzende Bäume von Dritten begutachtet, die zum Beispiel nahe an den Gleisen liegen und somit potenziell den Zugverkehr gefährden könnten.“ Nach der Prüfung würden die Anlieger gegebenenfalls schriftlich auf ihre Verkehrssicherungspflicht hingewiesen, etwa wenn Bäume nicht mehr standfest seien. Die Deutsche Bahn könne zudem bei notwendigen Fällungen Unterstützung leisten.
Die Baumprüfungen gehörten zur routinemäßigen Instandhaltung der Strecke und stünden nicht im Zusammenhang mit dem dreigleisigen Ausbau der Betuwe-Güterzuglinie, ergänzt die Bahnsprecherin auf Anfrage der Redaktion.





