Zusammenfassung

  • Kalle und Zoe sind die neuen Bewohner des Ottergeheges im Sea Life Oberhausen.
  • Das Ottermännchen kommt aus Dortmund, die Otterdame reist aus Spanien in das Ruhrgebiet.
  • Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit wuselt der putzige Nachwuchs nun durchs Gehege.

Im Sea Life Oberhausen wuseln zwei neue Bewohner über die Außenanlage. Nachdem das Ottergehege im Aquarium-Park mehrere Wochen lang umgebaut wurde, durfte das Otterpaar Kalle und Zoe nun erstmals den renovierten Bereich entdecken, verkündet das Sea Life.

Die Otterart Kurzkrallenotter gilt als gefährdet. Teile ihres natürlichen Lebensraums in Asien sind zerstört. Daher müssen die quirligen Tiere besonders geschützt werden.
Die Otterart Kurzkrallenotter gilt als gefährdet. Teile ihres natürlichen Lebensraums in Asien sind zerstört. Daher müssen die quirligen Tiere besonders geschützt werden. © Sea Life Oberhausen | Sea Life Oberhausen

Als asiatische Kurzkrallenotter zählen Kalle und Zoe zu den kleinsten ihrer Art. Ihr Körper ist nur rund 55 Zentimeter lang und die putzigen Neuzugänge wiegen nur knapp fünf Kilogramm. Heimisch sind die zur Familie der Marder gehörenden Tiere an Land und im Wasser, zum Beispiel in Indien oder im Süden von China.

Sea Life Oberhausen: Neue Otterdame legte rund 2000 Kilometer bis ins Ruhrgebiet zurück

Ottermännchen Kalle lebt jetzt im Oberhausener Sea Life. Den Namen haben  Besucher des Aquarium-Parks gewählt.
Ottermännchen Kalle lebt jetzt im Oberhausener Sea Life. Den Namen haben Besucher des Aquarium-Parks gewählt. © Sea Life Oberhausen | Sea Life Oberhausen

Ganz so weit war die Anreise für das Pärchen nicht. Die anderthalb-jährige Otterdame Zoe legte immerhin rund 2000 Kilometer aus dem Sea Life im spanischen Benalmádena bis ans Centro Oberhausen zurück. Kalle zog innerhalb des Ruhrgebiets um. Er wurde 2023 im Dortmunder Zoo geboren. Den Namen Kalle hat der Ottermann den Besucherinnen und Besuchern im Oberhausener Sea Life zu verdanken. In einer Online-Abstimmung konnten sie seinen Namen wählen.

Mehr zum Sea Life Oberhausen

Da Großteile des natürlichen Lebensraums von Kurzkrallenottern zerstört sind, steht die Otterart auf der „Roten Liste gefährdeter Arten“. Durch das sogenannte Washingtoner Artenschutzabkommen und das Bundesnaturschutzgesetz muss die Art besonders geschützt werden.

Die Kurzkrallenotter Kalle und Zoe brauchten nicht lange, um sich an den neuen Partner und das neue Umfeld zu gewöhnen. Nach einer kurzen Kennlernzeit konnten beide auf der Außenanlage im Sea Life Oberhausen freigelassen werden.
Die Kurzkrallenotter Kalle und Zoe brauchten nicht lange, um sich an den neuen Partner und das neue Umfeld zu gewöhnen. Nach einer kurzen Kennlernzeit konnten beide auf der Außenanlage im Sea Life Oberhausen freigelassen werden.© Sea Life Oberhausen | Sea Life Oberhausen

Bevor das Otterpaar das neue Zuhause erkunden durfte, wurden beide bereits hinter den Kulissen für ein erstes Kennenlernen zusammengebracht. In kleinen Trainingseinheiten gemeinsam mit den Tierpflegern im Sea Life sollten sich die Neu-Oberhausener an ihr bislang unbekanntes Umfeld gewöhnen. Um die Otter optimal zu beschäftigen, lassen sich die Tierpfleger Futter-Suchspiele oder Geschicklichkeitsaufgaben einfallen.

Das Sea Life spricht von einer „gelungenen Eingewöhnungsphase“. Ab sofort können Besucher die Neuzugänge auf der Außenanlage beim Spielen an Land und beim Schwimmen im Wasser beobachten. Neben dem Centro leben auf rund 4000 Quadratmetern mehr als 5000 Meereslebewesen in über 50 Becken.