Auf der Autobahn 516 zwischen den Anschlussstellen Oberhausen-Eisenheim und Oberhausen-Sterkrade hat sich in Fahrtrichtung Autobahnkreuz Oberhausen auf einer Länge von rund 500 Metern die Fahrbahndecke des Standstreifens gelöst, der derzeit als Fahrspur genutzt werden soll. Wie ist der aktuelle Stand der Reparaturarbeiten? Wann kann der Verkehr dort wieder zweispurig rollen?

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Die Redaktion hat am Donnerstagmittag, 30. Oktober 2025, bei der Autobahn GmbH Rheinland dazu nachgefragt und kurz darauf diese Antwort erhalten: „Die Arbeiten an dem Standstreifen werden am Freitag, 31. Oktober 2025, abgeschlossen sein. Dann kann der Verkehr wieder auf zwei Fahrstreifen durch die Baustelle geführt werden.“

Im Verlauf des Freitags kann also der Standstreifen wieder als rechter Fahrstreifen genutzt werden. Das ist dringend nötig, weil die Verkehrsführung in diesem Abschnitt für die A516-Brückenbaustelle in Höhe Teutoburger Straße geändert worden ist.

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Autofahrerin aus Oberhausen: „Das ist eine absolute Zumutung!“

Bedingt durch die Standstreifen-Reparatur und die dadurch notwendige einspurige Verkehrsführung ist es in den vergangenen Tagen zu langen Rückstaus bis auf die B 223 (Konrad-Adenauer-Allee) gekommen. Das hat viel Frust ausgelöst bei den Autofahrern in Oberhausen.

In einem aktuellen Leserbrief hat die Oberhausenerin Anita Freund die Situation im Verlauf der A516 in Richtung Kreuz Oberhausen aufgegriffen. Sie spricht von einer „absoluten Zumutung“. Durch diese beengte Verkehrsführung bis in die A 516 hinein gebe es immense Rückstaus und das wirke sich auch auf sämtliche Nebenstraßen aus, die komplett dicht seien auch in Richtung Osterfeld, Essen und Buschhausen.

Anita Freund: „Ich habe um 17 Uhr versucht, innerhalb von einer Stunde (!) von der Ebertstraße, Höhe Theater, nach Osterfeld, Höhe Hotel Bockmühle, zu fahren. Ich habe es nicht geschafft, obwohl ich als Oberhausenerin auch alle Schleichwege kenne. Da mein Termin nicht mehr rechtzeitig zu erreichen war, blieb mir nur, entnervt nach Hause zu fahren. Leider spielt sich dieses Verkehrschaos tagtäglich in Oberhausen ab!“

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Für Berufspendler sei diese Situation besonders belastend. Ganz schlimm werde es sein, wenn der Centro-Weihnachtsmarkt geöffnet haben wird. Die Oberhausenerin fragt: „Was wirft das für ein Licht auf unsere Stadt? Zweifellos ein Verkehrsknotenpunkt zwischen mehreren Autobahnen, an dem leider nichts geht! Ich bin gespannt, wie die neu gewählte Rathausspitze möglichst rasch Abhilfe schaffen will und hoffentlich auch wird.“