Überflutungen, Feuersbrünste, Explosionen, Blackout der gesamten Elektrizität, eine neue Pandemie – Oberhausen rüstet sich für flächendeckende Katastrophen im Stadtgebiet. In solchen lebensbedrohenden Fällen erhält die Bevölkerung an 14 speziellen Notruf- und Informationspunkten (NIP) wohnortnah Hilfe und Unterstützung. Das Projekt ist im August 2023 im Detail vorgestellt worden.

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Die entsprechenden Punkte sind über das gesamte Stadtgebiet von Oberhausen verteilt. Rote Schilder weisen auf die Sammelpunkte hin. Im Fall einer Krise – etwa einem länger andauernden Stromausfall oder dem Ausfall der Notrufleitung 112 – dienen die 14 NIP-Punkte im Stadtgebiet als Anlaufstellen für die Bevölkerung.

Großübung in Oberhausen mit Feuerwehr und Hilfsorganisationen

In einer groß angelegten Einsatzübung trainiert die Feuerwehr mit den Oberhausener Hilfsorganisationen am Samstag, 25. Oktober 2025, das Einrichten dieser NIP, die Abläufe und Kommunikation untereinander. 

Einsatzkräfte des DRK im November 2023 bei einer Übung am Notruf- und Informationspunkt an der Gesamtschule in Osterfeld.
Einsatzkräfte des DRK im November 2023 bei einer Übung am Notruf- und Informationspunkt an der Gesamtschule in Osterfeld.© FUNKE Foto Services | Lars Fröhlich

Die Besetzung der 14 Standorte übernehmen die folgenden Oberhausener Hilfsorganisationen: Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Technisches Hilfswerk, Freiwillige Feuerwehr und die Notfallseelsorge. Fahrzeuge dieser Organisationen und der Feuerwehr werden daher am Samstag vermehrt im Stadtgebiet unterwegs sein. Darauf weist die Stadtpressestelle ausdrücklich hin. Die Übung startet gegen 9.30 Uhr, sie endet gegen 14 Uhr.