Mehrere Notrufe erreichten am Mittwochabend die Oberhausener Polizei wegen eines jungen Mannes, der offenbar eine Schießübung durchführte. Die Polizei informiert über den Vorfall in einer Pressemitteilung.

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Demnach traf gegen 18.20 Uhr am Mittwoch, 1. Oktober 2025, eine Streifenwagenbesetzung am Brammenring in der Nähe vom Centro ein. Von dort hatten zuvor mehrere Personen die Polizei verständigt.

Oberhausen: Polizei findet durchlöcherte Suppendosen als Zielscheibe

Die Beamten fanden einen 19-jährigen jungen Mann vor, der am Rande der brachliegenden Fläche auf dem Boden saß. Neben ihm lag ein Luftgewehr sowie die dazugehörige Munition.

Zusätzlich durchsuchten die Ordnungshüter den 19-Jährigen und fanden ein Einhandmesser, eine spezielle Art des Taschenmessers. Wenige Meter entfernt entdeckten die Beamten die Ziele, auf die der Deutsche schoss. Es waren Suppendosen, die durch die Schüsse bereits durchlöchert waren.

Polizei Oberhausen: Messer und Luftgewehr sichergestellt

Auf Nachfrage der Polizisten teilte der junge Mann den Beamten mit, er sei davon ausgegangen, dass seine kleine Übungseinlage grundsätzlich erlaubt sei. Die Ordnungshüter stellten unverzüglich klar, dass solche Übungen verboten sind.

Das Luftgewehr und das Einhandmesser wurden vor Ort noch sichergestellt. Den Tatverdächtigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.