Städte in ganz NRW wählen am 14. September sowohl ein neues Stadtparlament als auch ein neues Stadtoberhaupt. Für Oberhausen wächst die Runde derer, die gegen Amtsinhaber Daniel Schranz (CDU) antreten. Nun stellt auch das neu gegründete und bislang nicht im Stadtparlament vertretene Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) einen Oberbürgermeister-Kandidaten auf.

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Der Diplom-Mathematiker Rolf Ludwig wurde einstimmig gewählt. So heißt es in einer Pressemitteilung des BSW. „Ich kandidiere, weil ich glaube, dass Oberhausen wieder eine Politik braucht, die mit Vernunft entscheidet, statt ideologisch zu verwalten“, wird er darin zitiert. „Es geht um Lösungen, nicht um Schlagworte – um bezahlbaren Wohnraum, funktionierende Schulen, sichere Stadtteile und eine gute Versorgung für alle.“

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Auch im Stadtrat wollen die BSW-Vertreter nach der Wahl am 14. September mitmischen. Dass sie in einem Wahlkreis das Direktmandat gewinnen, gilt als so gut wie ausgeschlossen. Aber über die Stimmanteile kann‘s klappen. Dann zieht eine zuvor aufgestellte Liste. Auf Platz eins dieser Liste steht Nico Grönke. Der Lehrer der Gesamtschule Osterfeld engagierte sich bereits bei der Bundestagswahl. Auf der Liste folgen Sven Konrad, Kaufmann, und OB-Kandidat Rolf Ludwig.

Bislang treten somit für das Amt des Oberbürgermeisters an: Daniel Schranz (CDU), Thorsten Berg (SPD), Wolfgang Kempkes (AfD), Yusuf Karacelik (Linke Liste), Marc Hoff (FDP) und Rolf Ludwig (BSW).