Oberhausens Baustellen-Management wird immer mehr zum Thema des Kommunal-Wahlkampfes. Mit der eindeutigen Note „Mangelhaft“ bewertet SPD-Oberbürgermeister-Kandidat Thorsten Berg die aktuelle Situation in der Stadt. Und dies sei ein „Problem, das die Oberhausener leider schon lange kennen – und Oberbürgermeister Daniel Schranz ganz offensichtlich nicht in den Griff bekommt.“

Baustellen in Oberhausen

Aktueller Anlass für die Kritik: Geknubbelte Arbeiten im Bereich des Hauptbahnhofes, während alternative Routen ebenfalls gesperrt sind. Arbeiten an einem alten Stromkabel führen dazu, dass die Fahrbahn der Ebertstraße unter der Unterführung in Richtung Innenstadt gesperrt wird. Ab der Hansastraße wird der Verkehr umgeleitet. Dilemma: Altenberger- und Hansastraße sind teilweise gesperrt, stehen also als Ausweichmöglichkeiten nicht zur Verfügung. Und: Nur einen Steinwurf entfernt sorgen laut Berg die aktuellen Regelungen an der Buschhausener/Duisburger Straße sowie an den Fahrradkreuzungen für zusätzlichen Frust bei den Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern.

Wer auf den Straßen unserer Stadt unterwegs ist, braucht viel Zeit, eine Menge Geduld und starke Nerven.

Thorsten Berg.
Thorsten Berg, Oberbürgermeister-Kandidat der SPD Oberhausen

„Ich habe wie die meisten Menschen vollstes Verständnis für notwendige Maßnahmen und damit verbundene Verkehrsbehinderungen“, erklärt der SPD-Spitzenkandidat. „Aber auch hier gilt wie so oft in unserer Stadt: Es fehlt schlicht und einfach an Koordination und Kommunikation. Wer auf den Straßen unserer Stadt unterwegs ist, braucht viel Zeit, eine Menge Geduld und starke Nerven.“

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Thorsten Berg wirft der Rathaus-Verwaltung vor, bei dem vorliegenden Beispiel nicht alle Möglichkeiten genutzt zu haben. Aus seiner Sicht hätte es diese Möglichkeiten sehr wohl gegeben: Hansa- und Altenberger Straße sollen im September wieder frei sein, die Ecke Buschhausener/Duisburger Straße ab August. „Es ist mir ein Rätsel: Warum eröffnet man neue Baustellen, während Alternativrouten ebenfalls wegen Bauarbeiten noch gesperrt sind?“, fragt Berg. „Niemand trägt Schuld an maroden Kabeln oder Straßenschäden. Die Frage ist doch, wie man damit umgeht.“