Die Spuren des Zweiten Weltkriegs sind im Ruhrgebiet auch dann zu finden, wenn man gar nicht danach sucht. Werden sonst aufwändig vor Bauarbeiten mit alten Luftaufnahmen Orte identifiziert, an denen wahrscheinlich Blindgänger liegen, ob Granaten oder Bomben, spüren manchmal Menschen direkt Kriegsreste auf.

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So tauchten im Buschmannsfeld, zwischen Lindnerstraße und Hagelkreuzstraße, am Freitag auf einem Privatgrundstück plötzlich Teile von Kriegsbomben auf - offenbar nach Darstellung der Stadt bei Buddelarbeiten. Zum Glück stellte sich dort in Oberhausen-Buschhausen nahe der Stadtgrenze zu Duisburg heraus: Die Bombenreste waren völlig harmlos, sie können keine Menschenleben mehr gefährden. Sie stammen nach Angaben des Kampfmittelräumdienstes (Bezirksregierung Düsseldorf) von einer Brandbombe, die im Zweiten Weltkrieg abgeworfen wurde.

Das Ordnungsamt hatte vorsichtshalber gleich den Kampfmittelräumdienst angefordert - dieser gab Entwarnung und transportiere die Bombenreste am Freitagnachmittag ab.

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Erst am Dienstagnachmittag, 17. Juni, hatte ein Fußgänger nach Darstellung der Stadt Oberhausen überraschend zwei Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden - und zwar mitten im Naturschutzgebiet. Die Granaten lagen nicht weit entfernt von dem bekannten und beliebten Waldspielplatz an der Franzosenstraße im Hiesfelder Wald. Sie konnten nicht mehr entschärft werden, sondern wurden gesprengt.