In der Oberhausener Festival-Landschaft gab es auch schon mal ruhigere Zeiten: Zuletzt hatte der angekündigte Abschied von „Olgas Rock“ für traurige Fans gesorgt. Nun müssen Musik-Freunde auch noch länger auf ein Open Air warten, das in Oberhausen noch gar nicht zu sehen war. Das „Trallafitti-Festival“ sollte am Samstag, 17. Mai 2025, zum ersten Mal launige Stimmungsbands und Kölner Mundart-Gruppen in den Osterfelder Olga-Park bringen. Doch der Termin wird keine zwei Wochen vor dem Start überraschend verlegt.

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„Schweren Herzens müssen wir euch mitteilen, dass das Trallafitti-Festival aus unvorhersehbaren technischen Gründen verschoben werden muss“, schreiben die Veranstalter des Fördervereins Oberhausener Karneval am Dienstagnachmittag über die sozialen Netzwerke - ohne weitergehende Gründe zu nennen. „Unser Ziel ist es, euch ein unvergessliches Festivalerlebnis zu bieten. Das können wir zum aktuellen Zeitpunkt leider nicht gewährleisten.“

Olga-Park in Oberhausen: Trallafitti-Festival aus „technischen Gründen“ verlegt

Das Festival wird nicht abgesagt, aber um ein glattes Jahr verlegt: Der neue Termin lautet Samstag, 30. Mai 2026. Bereits erworbene Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit oder können bei den entsprechenden Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden. Tickets kosteten rund 25 Euro.

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Das neue Festival wurde ausdrücklich nicht als reines Karnevalsfestival aufgezogen, sollte aber Musikerinnen und Musiker auf die Bühne zitieren, die aus den rheinischen Narrenhochburgen bekannt sind. So wurde die Kölsch-Mundartgruppe „Paveier“ angekündigt, die mit den Ohrwurm-Songs „Schön ist das Leben“ und „Leev Marie“ bekannt geworden sind.

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Auch die Bonner Brass- und Performanceband „Druckluft“ sowie „Miljö“, „Bel-Air“, „Fiasko“ und „Kommando 3“ sollten auf dem Gelände der ehemaligen Landesgartenschau singen. Für das Ruhrgebiet war die Kirchhellener Mallorca-Sängerin Ina Colada („Die Gummibärenbande“) vorgesehen.

Olga-Park in Oberhausen: Kölner Bands wie die „Paveier“ sollten im Olga-Park feiern

Beim „Trallafitti-Festival“ sollten jüngere Jecken, etwa Tänzerinnen und Tänzer aus karnevalistischen Tanzgarden, die in der Karnevalssession von Auftritt zu Auftritt eilen, die Gelegenheit erhalten, selbst zu feiern. Dazu wollte man bis zu 5000 Fans in die abgesperrte Park-Anlage locken.

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In den vergangenen Monaten hatten die Kölner Musikgruppen bereits kurze Online-Clips mit Grußbotschaften über die Festival-Webseiten verbreitet, um auf das Oberhausener „Trallafitti-Festival“ aufmerksam zu machen.