Zusammenfassung
- In Oberhausen-Sterkrade entstehen 47 moderne Wohnungen.
- Mehr als zwei Drittel der Wohnungen werden durch öffentliche Mittel gefördert und sollen als Sozialwohnungen vermietet werden. Die restlichen werden zu moderaten Mietpreisen angeboten.
- Zusätzlich zu den Wohnungen wird ein neuer Gewerbepark errichtet.
Gute Nachrichten vom Oberhausener Wohnungsmarkt: Unter dem Namen „Grüne Aue Ackerfeld“ entsteht in Oberhausen-Sterkrade neuer Wohnraum. Insgesamt 47 moderne Genossenschaftswohnungen werden auf der Ackerfeldstraße gebaut, kündigt die Stadt nun in einer Pressemitteilung an. Am Donnerstag, 10. April 2025, hat Oberbürgermeister Schranz die Baugenehmigung für das Projekt an den zuständigen Bauherrn übergeben.

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Die GE-WO Osterfelder Wohnungsgenossenschaft plant auf einer Fläche von 5000 Quadratmetern drei neue Gebäude für Bürgerinnen und Bürger. In Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen ist dann Platz für Singles, Paare oder auch kleine Familien. Die kleinsten Wohnungen haben eine Fläche von 54 Quadratmetern, die größten kommen auf 98 Quadratmetern. Die Stadtspitze spricht von „moderner Architektur und hochwertiger Ausstattung“ der Wohnungen. In unmittelbarer Nähe liegt das Johanniter-Krankenhaus.
Oberhausen schafft dringend benötigten Wohnraum
„Mit der Errichtung von 47 Mietwohnungen an diesem guten Standort, davon mehr als zwei Drittel geförderter Wohnungsbau, schaffen wir dringend benötigten Wohnraum und setzen dazu ein starkes Signal für eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung“, unterstreicht Oberbürgermeister Daniel Schranz die Bedeutung des Projekts beim Termin vor Ort.

Auch Norbert Dosiehn, Architekt und Geschäftsführer der Plassmeier & PTNs GmbH betont, welche Vorteile das Konzept des Projekts hat: „Wir haben großen Wert auf eine energieeffiziente Bauweise gelegt, um den zukünftigen Bewohnern sowohl ein komfortables Zuhause als auch eine umweltfreundliche Lebensweise zu ermöglichen.“ Ulrike Schachner von der GE-WO Osterfelder Wohnungsgenossenschaft eG fügt hinzu: „Die Grüne Aue Ackerfeld wird nicht nur durch ihre Architektur und Ausstattung überzeugen, sondern auch durch ihre nachhaltige Bauweise.“
Neuer Gewerbepark an der Ackerfeldstraße geplant: Handwerksbetriebe und Industrieunternehmen sollen einziehen
Die Bauarbeiten sollen in den kommenden Monaten starten. Planmäßig sollen die ersten Wohnungen dann im Frühjahr 2027 bezugsbereit sein. 34 der insgesamt 47 Wohnungen werden durch öffentliche Mittel der NRW-Bank gefördert. Für diese Wohnungen mit vergünstigten Mieten, oft auch Sozialwohnungen genannt, ist ein Wohnberechtigungsschein für die Einkommensgruppen A oder B erforderlich. „Die restlichen 13 Wohnungen werden zu moderaten Mietpreisen angeboten“, verspricht zumindest die Stadt Oberhausen. Was damit allerdings genau gemeint ist, bleibt offen.
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Die neuen Wohnungen sind Teil eines umfassenden Bauprojekts an der Ackerfeldstraße. Zusätzlich zu den neuen Wohnungen soll auf einer Fläche von rund neun Hektar, das sind etwa 13 Fußballplätze, auch ein neuer Gewerbepark seinen Platz finden. Auf der Brachfläche neben dem Betrieb GHH Radsatz sollen sich sowohl Handwerksbetriebe als auch Unternehmen mit eher industrieller Fertigung ansiedeln. Langfristig könnten dort bis zu 300 neue Arbeitsplätze entstehen. Neue Fuß- und Radwege zwischen der Richard-Wagner-Allee und dem Sterkrader Bahnhof schweben den Planern ebenfalls vor.
Neben dem Bauprojekt an der Ackerfeldstraße führt die GE-WO Osterfelder Wohnungsgenossenschaft auch bei einem Neubauprojekt in Osterfeld Regie. An der Vikariestraße entstehen 21 barrierearme Genossenschaftswohnungen mit einer Fläche von 46 bis 98 Quadratmetern. Hier soll der Mietpreis bei unter zehn Euro pro Quadratmeter liegen, verkündete der Vorsitzende des GE-WO Aufsichtsrates, Wilhelm Bauer, beim Richtfest.




