Große Banner weisen an den Scheiben daraufhin hin: Die Kodi-Filiale auf der Marktstraße in Oberhausen schließt. Der Discounter aus Oberhausen ist insolvent und trennt sich deshalb von 80 der bundesweit rund 130 Filialen. In Oberhausen schließen die Filialen auf der Einkaufsstraße und im Bero-Zentrum. Das Geschäft in der Innenstadt ist eine davon.

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Wegen des massiven Umsatzverlustes nimmt der Discounter harter Einschnitte vor. Neben den Filialschließungen trennt sich Kodi von 520 seiner 1720 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Zukunft der Beschäftigten ist noch unklar. An einigen Orten könnten andere Unternehmen die schließenden Filialen übernehmen. Für die Hälfte der 80 Filialen gebe es Interessenten, hieß es. Ein Konsortium um Kodi-Gesellschafter Richard Nölle will 150 Filialen behalten.
Kodi schließt etliche Filialen im Ruhrgebiet
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Auf der Oberhausener Marktstraße weisen Banner auf den Abverkauf hin. Es gibt Rabatte, die verkaufte Ware ist vom Umtausch ausgeschlossen. Auch Möbel und Geräte können erworben werden. Neben Osterdeko liegt auch Weihnachtsdeko in der Auslage. Noch sind die Regale gut gefüllt. Das dürfte sich in den kommenden Wochen ändern. Von Ende Mai ist die Rede. Dann ist die Zeit von Kodi auf der Marktstraße abgelaufen. Inzwischen sind auch Hinweise zur Schließung in der Bero-Filiale von Kodi zu sehen.
In Oberhausen bleiben die Filialen in Schmachtendorf und Sterkrade erhalten. Am Firmensitz selbst im Gewerbegebiet „Zum Eisenhammer“ verlieren rund 40 der 100 Beschäftigten ihren Job.
Für das Bero-Zentrum kam die angekündigte Schließung so überraschend wie für manche Kundinnen und Kunden. Bero-Manager Thomas Wiess-Michel beklagte nach der Verkündung von Kodi, dass er keine Informationen von dem Unternehmen erhalten habe. In etlichen Revierstädten werden ebenfalls Filialen schließen, darunter Essen und Bochum.






