Prostatakrebs ist in Deutschland eine der häufigsten Krebserkrankungen: Jährlich erkranken daran rund 63.000 Menschen. Behandelt werden kann diese Erkrankung unter anderem im Uroonkologischen Zentrum im Johanniter-Krankenhaus Oberhausen. Seit rund einem Jahr ist das Fachwissen der Ärztinnen und Ärzte an der Steinbrinkstraße in Sterkrade beheimatet. Jetzt wurde es erneut von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert.

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Nach Angaben des Betreibers, dem Evangelischen Klinikum Niederrhein, ist das Zentrum das Einzige in Oberhausen, Mülheim und Duisburg, das diese hohe Qualität aufweist. Die Deutsche Krebsgesellschaft prüft nach strengen Kriterien, ob Patientinnen und Patienten bestmöglich behandelt werden und bescheinigt nun: In Oberhausen ist dies der Fall.
Um diese Zertifizierung zu erhalten, muss die Behandlungsqualität dokumentiert werden. Patientinnen und Patienten nehmen an sogenannten Tumorkonferenzen teil. Beteiligt sind daran auch Urologen, Strahlentherapeuten, Onkologen, Nuklearmediziner, Pathologen, Radiologen und Psychologen.
Oberhausen: Roboter-System für zwei Millionen Euro
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Operationen dürfen nur durch Operateure mit großer Erfahrung und jährlich neu nachgewiesenen positiven Ergebnissen durchgeführt werden. Herzstück des Oberhausener Zentrums ist das roboterassistierte DaVinci-System. Es erlaubt, dass die Eingriffe schonend und präzise erfolgen und die Krankenhausaufenthalte verkürzt werden. Das Krankenhaus investierte rund zwei Millionen Euro in dieses System. „Aber das hat sich für uns und vor allem für unsere Patienten ausgezahlt – durch deutlich geringere OP-Komplikationen“, bilanzierte bereits vor einem Jahr der Leiter des Zentrums, Prof. Dr. Jan Fichtner.
Neben Prostatakrebs behandelt das Uroonkologische Zentrum etwa auch Blasen- und Nierenkrebs. Das Evangelische Klinikum Niederrhein weist auf Studien hin, die bestätigen, dass die Überlebensrate bei der Behandlung in zertifizierten Tumorzentren höher ist als bei einer Therapie außerhalb solcher Zentren.








