Das zweite Jahr in Folge sind weniger Menschen in Oberhausen als in den Pandemie-Jahren 2021 und 2022 gestorben. Das geht aus der amtlichen Sterbestatistik des Landes NRW hervor.
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Wie in ganz NRW mussten auch in Oberhausen in den Pandemiejahren mehr Menschen im Jahr ihr Leben lassen als in den Jahren davor. Die Zahl der Gestorbenen stieg in der Corona-Zeit vor allem in den Jahren 2021 und 2022 auf ein Negativrekordhoch von über 3000 Menschen. Vor drei Jahren starben über 3200 Oberhausenerinnen und Oberhausener. Seit 2023 sinkt die Zahl der jährlichen Toten wieder - auf 2840 im vergangenen Jahr.
Im Schnitt sterben jährlich 2750 Oberhausenerinnen und Oberhausener
Wie deutlich die Übersterblichkeit in den beiden Corona-Jahren 2021 und 2022 ausgefallen ist, zeigt der langfristige Vergleich. In den Jahren 2015 bis 2020 starben im Schnitt rund 2750 Oberhausenerinnen und Oberhausener. In den Pandemiejahren 2021 und 2022 waren es über 3000. 2024 gingen die Todesfälle von 2900 im Jahre 2023 auf 2840 zurück - das sind 2,0 Prozent weniger als im Jahr 2023 und sogar rund 11,5 Prozent weniger als im letzten Pandemie-Jahr 2022.
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Auch in vielen anderen Ruhrgebiets-Städten, wie etwa in Duisburg oder in Essen, nahm die Zahl der Verstorbenen erneut ab. Nach der Statistik des Landesdatenamtes gab es in ganz NRW im vergangenen Jahr 2,7 Prozent weniger Sterbefälle (220.040 Menschen) im Vergleich zum Vorjahr, im Vergleich zum Jahr 2022 sind es 6 Prozent weniger. Gründe für diesen Rückgang nennen die Statistiker in ihrer Pressemitteilung allerdings nicht.
Markante Unterschiede der Todesfall-Zahlen zwischen Städten in der Region
Trotz des allgemeinen Rückgangs der Todeszahlen 2024 gibt es markante Unterschiede zwischen den Städten und Kreisen. In Wuppertal sind es 6,5 Prozent, im Kreis Warendorf 7,7 Prozent weniger Tote als 2023. Mülheim und der Kreis Viersen hingegen verzeichnen im Jahr 2024 sogar 0,4 Prozent mehr Sterbefälle als im Vorjahr.



