„Schlecht“, „miserabel“, „visionslos“, „Schlusslicht“, „ewiges Gesabbel“, „nichts ist gelungen“, „desolat“, „zum Fremdschämen“ - so drastisch hat die Oberhausener SPD jetzt die wirtschaftlichen Resultate der zehnjährigen Amtszeit von Oberbürgermeister Daniel Schranz (CDU) verurteilt.

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Das lassen die Christdemokraten nicht auf sich sitzen - und erinnern die SPD daran, dass sie wesentliche Entscheidungen, wie die Ansiedlung der Logistiker auf der früheren RAG-Kohlenhalde-Reservefläche im Oberhausener Norden, mitgetragen und im Rat zugestimmt haben. „Die Logistikbranche in unserer Stadt schafft gute und sozialversicherungspflichtige Jobs: 1400 bei Edeka und geplant nochmal 1000 bei Picnic“, erläutert die Oberhausener CDU-Chefin und -Ratsfraktionsvorsitzende Simone-Tatjana Stehr. „Anders als die SPD immer wieder behauptet, sichern diese Arbeitsplätze zahlreichen Familien ein solides Einkommen.“

CDU-Chefin: SPD agiert maximal peinlich

In ihrer Stellungnahme am Donnerstag hatte dagegen die SPD-Ratsfraktionsvorsitzende Sonja Bongers gemeint: „Freiflächen wurden an miserable Wirtschaftsbereiche wie der Logistik verschleudert. Was haben wir von Jobs, die die Leute nicht ernähren können?“

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Stehr wirft der SPD nun vor, „aggressiv und unsachlich“ gleich zu Beginn des Wahlkampfes für die Rats- und OB-Wahl am 14. September 2025 aufzutreten: „Diese Strategie ist nicht überzeugend und maximal peinlich. Offenbar regieren dort Hilflosigkeit und wenig Zutrauen in die eigene Performance.“

Die CDU zählt in ihrer schriftlichen Entgegnung natürlich die Erfolge des Oberbürgermeisters aus Sicht der CDU auf: „Ob Masterplan Neue Mitte, die Zeche Sterkrade, die Stadtkernsanierung in Sterkrade oder die neuen Ansiedlungen an der Marktstraße mit Plänen zur kompletten Neuentwicklung – das sind wichtige Meilensteine.“ Übrigens lobe die SPD selbst viele dieser Maßnahmen regelmäßig in den Fachausschüssen des Stadtrates. „Das sollte sie nicht vergessen, wenn sie öffentlich wieder alles schlechtredet“, betont Stehr in ihrer Pressemitteilung.