Die Alternative für Deutschland kann ihr Ergebnis von der vergangenen Bundestagswahl auch lokal verdoppeln. Nach fast allen ausgezählten Stimmbezirken kam Direktkandidat Uwe Lindackers in Oberhausen auf mehr als 21 Prozent der Stimmen. 2021 hatte Olaf Wilhelm nur 9,5 Prozent der Stimmen geholt. Auch bei den Zweitstimmen lag die AfD über zwanzig Prozent und ist damit drittstärkste Partei in Oberhausen hinter SPD und CDU.

AfD-Direktkandidat kritisiert „unkontrollierte Massenzuwanderung“

Die Themen Migration und Energiepolitik bestimmten den Wahlkampf der AfD. Die in Teilen rechtsextreme Partei kritisiert die von der gescheiterten Ampel-Regierung in die Wege geleitete Energiewende und verlangt einen härteren Migrationskurs. Auch Direktkandidat Uwe Lindackers machte in den sozialen Medien Stimmung gegen „ideologische Verbote“ und eine „strangulierende Bürokratie“. Der Immobilienkaufmann und Makler kritisiert die „unkontrollierte Massenzuwanderung“ und forderte beim Polittalk am Bertha-von-Suttner-Gymnasium das Ende von Waffenlieferungen an die Ukraine. „Der Krieg ist verloren.“

Bei den jungen Schülern konnte Uwe Lindackers auch wegen kruder Theorien über angebliche Milliardenteure geplante Skiegebiete in der Ukraine nicht punkten. Ältere Wählerschichten scheint er indes mit seinen Themen zu erreichen. Der AfD fehlen in Oberhausen nur drei Prozentpunkte auf CDU und SPD.

Für eine Stellungnahme war Uwe Lindackers nicht zu erreichen.

Mehr zum Thema