Am Sonntag, 16. Februar 2025, ist diese Redaktion Opfer eines Fakes geworden. In einer authentisch wirkenden E-Mail hatte der Oberhausener Günter Blocks seinen Rücktritt aus dem Bündnis Sahra Wagenknecht verkündet. Ort und Zeit einer angeblichen Pressekonferenz sowie seine persönliche E-Mail-Signatur wirkten plausibel. Leider handelte es sich dabei um einen Fake. „Ich bin weder aus dem BSW ausgetreten noch von meinem Amt als Landesgeschäftsführer des BSW zurückgetreten“, erklärt Günter Blocks (66) hierzu. „Und schon gar nicht beabsichtige ich, der Linken beizutreten oder irgendwelche Erklärungen im Oberhausener Parteibüro der Linken abzugeben.“

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„Ganz im Gegenteil“, so Blocks weiter. „Die Entwicklungen der letzten Tage haben mich darin bestärkt, dass mein Wechsel von der Linken zum BSW vor gut einem Jahr voll und ganz richtig war. Dies gilt vor allem auch für die Zustimmung der Landesregierungen mit Linken-Beteiligung – also Bremen und Mecklenburg-Vorpommern – am Freitag im Bundesrat zum Entschließungsantrag zur Weiterführung von Waffenlieferungen an die Ukraine und zur Fortführung der Sanktionspolitik gegenüber Russland. Dieser Kurs der Linken ist aus meiner Sicht katastrophal falsch! Als einzige Partei steht das BSW konsequent und standhaft zur Friedenspolitik. Dementsprechend haben die Landesregierungen mit BSW-Beteiligung – also Brandenburg und Thüringen – als einzige ihre Zustimmung zur Fortführung dieses Kriegskurses verweigert.“

In der Mail an diese Redaktion hatte sich der Verfasser als Günter Blocks ausgegeben und von seiner angeblichen Entscheidung berichtet. Eventuellen Rückfragen griff er mit einer Terminankündigung vor, in dem die Entscheidung erklärt würde. Die E-Mail-Adresse sowie die Signatur ließen auf den ersten Blick keine Zweifel, dass diese von Günter Blocks stammt. Doch damit wurde diese Redaktion arglistig getäuscht.