Das Elektro-Festival „Ruhr in Love“ in Oberhausen ist gelaufen. 30.000 Fans haben am Samstag zehn Stunden lang im Osterfelder Olga-Park gefeiert. Polizei und Veranstalter sind mit dem Verlauf der Sause zufrieden.
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Die Polizei zieht noch in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine positive Bilanz. „Bis in die späten Abendstunden verlief die Veranstaltung ruhig. Die Polizei wurde nur vereinzelt zu Auseinandersetzungen gerufen.“ Drogenfahnder und uniformierte Polizisten waren sowohl auf dem Festivalgelände als auch im gesamten Stadtgebiet im Einsatz.
Ruhr in Love 2024 in Oberhausen: Polizei leitet rund 150 Drogen-Strafverfahren ein
Kurz hinter dem Eingang zum Olga-Park kontrollierten Beamte, ob Festival-Fans verbotene Substanzen mit sich führten und sie wurden fündig. „Wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz leitete die Polizei mehr als 150 Strafverfahren ein und stellte diverse Drogen sicher. Darunter vor allem Amphetamine und Ecstasy.“ Im vergangenen Jahr waren es deutlich mehr: 2023 leitete die Polizei noch 450 Strafverfahren ein.
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Die Polizei schrieb bei der aktuellen Festival-Ausgabe vier Strafanzeigen, darunter eine Widerstandshandlung gegen Vollstreckungsbeamte. Acht Personen wurden festgenommen oder wanderten ins Gewahrsam. „Zwei der Festgenommenen wurden bereits per Haftbefehl wegen anderer Straftaten gesucht.“
Viele Festivals haben mit Besucherrückgängen zu kämpfen. Es gibt ein riesiges Überangebot am Markt.
Oliver Vordemvenne, Veranstalter von „Ruhr in Love“
Mit den Besucherzahlen sind die Veranstalter der Agentur I-Motion aus Mülheim-Kärlich bei Koblenz zufrieden. Mit 30.000 Fans feierten allerdings 3000 Raver weniger als im Vorjahr. „Viele Festivals haben mit Besucherrückgängen zu kämpfen. Es gibt ein riesiges Überangebot am Markt. Hinzu kommt die Fußball-EM mit Fanzonen und Public Viewing“, analysiert Veranstalter Oliver Vordemvenne. „Natürlich ist es auch eine finanzielle Frage. Einige Fans sind sonst im Sommer auf drei oder vier Festivals gegangen, nun können sie sich nur noch ein Festival leisten.“
Ruhr in Love 2024 in Oberhausen: Neuer Festival-Termin für das Jahr 2025 steht fest
Für Veranstalter bedeutete dies weniger Ticketverkäufe, auf der anderen Seite aber extreme Kostensteigerungen. „Für viele Veranstalter lässt sich das wirtschaftlich nicht mehr umsetzen.“ Vordemvenne befürchtet, dass sich der Markt gesundschrumpfen werde.

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Die Macher loben die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Oberhausen und das Parkgelände. Nach dem Festival werde eine Gartenbaufirma entstandene Schäden wieder in Stand setzen, verspricht der Veranstalter. Für Fans von „Ruhr in Love“ gibt es bereits gute Kunde: „Wir kehren am 5. Juli 2025 mit ‚Ruhr in Love‘ zurück nach Oberhausen.“







