Halvar wird vermisst. Der ausgewachsene Uhu verschwand Mittwochnacht im Bereich des ehemaligen Cafés Jagdgrenze am Fährbaum. Halterin Stefanie Bennertz ist in großer Sorge um das Tier, das wie schon seine Eltern per Hand aufgezogen wurde. Bislang war Halvar noch nie darauf angewiesen, selbst Nahrung zu jagen. Seine Halterin hofft nun, dass er es bei ausreichendem Hunger schafft, sich selbst zu versorgen. Aber Eile sei geboten.

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Die Kreisjägerschaft und Nachbarn helfen bei der Suche, verbreiten den Aufruf und ein Foto des Tieres im Internet und per WhatsApp. Halvar ist beidseitig an den Füßen beringt und trägt ein sogenanntes Klappgeschüh, ein Fußband aus Leder, an dem zweifelsfrei zu erkennen ist, dass es sich nicht um ein Tier aus freier Wildbahn handelt. Da er an Menschen gewöhnt ist, sucht er möglicherweise die Nähe zu Häusern und Gärten. Es sei durchaus denkbar, dass er sich in einem Radius von fünf bis sechs Kilometern aufhalte.
Sichtungen bei der Mülheimer Kreisjägerschaft melden
Ganz wichtig sei, dass sich Menschen schnell melden, wenn sie das Tier gesehen haben. So wurde Halvar bereits kurz nach seinem Verschwinden auf einem Balkon im Bereich Nesselbeck gesichtet. Leider meldeten sich die Anwohner erst viele Stunden später. Ebenfalls ein Tipp von der Halterin: Uhus sind nicht mit Waldkäuzen und deren pfeifendem Gesang zu verwechseln. „Ein Uhu macht Uhu, wie der Kleber in der Tube“, erklärt sie.
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Wer auf Halvar trifft, sollte keinesfalls versuchen, sich dem Tier zu nähern oder es gar zu berühren. Sichtungen können bei der Kreisjägerschaft Mülheim gemeldet werden, am besten per Facebook.








