Nach einem Großauftrag aus Abu Dhabi hat Siemens Energy jetzt einen weiteren hochkarätigen Auftrag aus Nahost an Land gezogen. Wieder profitiert auch der Werksstandort Mülheim davon.

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Siemens Energy wird Schlüsseltechnologien für die Stromerzeugung sowie langfristige Serviceleistungen für die IPP-Projekte (Independent Power Producer) in Misfah und Duqm im Oman liefern. Mit einer geplanten Gesamtleistung von fast 2,6 Gigawatt sollen die beiden Gas-und-Dampf-Kombikraftwerke (GuD-Kraftwerke) die Stromerzeugungskapazität des Landes um beinahe 20 Prozent erhöhen und dazu beitragen, mehr als zwei Millionen Menschen zuverlässig mit Strom zu versorgen. Der Lieferumfang von Siemens Energy umfasst sechs Gasturbinen der F-Klasse, sechs Generatoren sowie entsprechende Serviceverträge mit einer Laufzeit von 20 Jahren.
Siemens Energy stärkt Omans Stromversorgung mit Wasserstoff-Technologie
Die Kraftwerke decken laut Mitteilung des Technologiekonzerns den wachsenden Bedarf des Oman an zusätzlicher Stromerzeugung an zwei strategisch wichtigen Standorten: Misfah liegt in einem der größten Zentren für Stromnachfrage des Sultanats, während sich Duqm in einer Sonderwirtschaftszone befindet – einem bedeutenden Industrie- und Logistikzentrum an der Küste des Arabischen Meeres. Die Projekte werden von einem Konsortium entwickelt.
Anlässlich eines Besuchs jüngst im Gasturbinenwerk von Siemens Energy in Berlin erklärte S.E. Salim Al Aufi, der omanische Minister für Energie und Mineralien: „Durch die Zusammenarbeit mit führenden Technologieanbietern wie Siemens Energy und den Einsatz fortschrittlicher Gasturbinen, die für die Mitverbrennung von Wasserstoff ausgelegt sind, stärken wir die Zuverlässigkeit der Stromversorgung und unterstützen gleichzeitig unsere langfristige Strategie zur Diversifizierung des Energiemixes im Sultanat.“ Dies schaffe die nötige Flexibilität, um den Einsatz von Wasserstoff im Zuge der Energiewende schrittweise zu erhöhen. Die Zusammenarbeit lege zudem den Grundstein für ein CO2-ärmeres Stromsystem und verbessere die Energiesicherheit.
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„Wir sind stolz darauf, diesen Weg zu unterstützen und an unsere langjährige Präsenz im Oman anzuknüpfen“, ergänzte Karim Amin, Mitglied des Vorstands von Siemens Energy. Man leiste „einen wichtigen Beitrag, um den wachsenden Bedarf zu decken und die ehrgeizigen Energieziele zu erreichen“.
Die Komponenten für beide Projekte werden in den Fertigungsstätten von Siemens Energy in Deutschland hergestellt. Die Gasturbinen werden in Berlin gefertigt, die Generatoren in Mülheim.







