Was bei klirrender Kälte im Winter logisch erscheint, gilt auch für die erbarmungslose Hitze im Sommer: Wohnungslose Menschen sind den extremen Witterungen oftmals schutzlos ausgeliefert. Hier setzt das Hilfsangebot der Ambulanten Gefährdetenhilfe des Diakonischen Werkes an. Auch Passanten spielen dabei eine wichtige Rolle.

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Wenn jetzt tagelang die Sonne vom Himmel brennt und das Thermometer nahezu jeden Tag über 30 Grad klettert, sind gerade wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen Risiken ausgesetzt. Denn ihnen fehlen oft Rückzugsmöglichkeiten und ausreichend Geld, um sich auf die hohen Temperaturen einzustellen.
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Streetworker unterstützen Obdachlose mit Wasser, Sonnencreme und Kleidung

Deshalb sind die beiden Streetworker Lukas Brockmann und Leonard Jakobi täglich im gesamten Stadtgebiet – vor allem in der Innenstadt – unterwegs und verteilen Sonnencreme, Kopfbedeckungen und nachfüllbare Wasserflaschen.
Als fester Anlaufpunkt dient Wohnungslosen die „Teestube“ an der Auerstraße 49, die in der anstehenden Hitze-Woche vom 22. bis 26. Juni täglich von 8 bis 14 Uhr geöffnet ist. Als Partner der Refill-Initiative gibt es dort kostenloses Trinkwasser sowie günstige Mahlzeiten.
Hilfe für Wohnungslose: Duschgelegenheit und Kleiderkammer
Angebunden sind die Zentrale Beratungsstelle der Wohnungslosenhilfe sowie eine Hygienestation mit Dusch- und Waschmöglichkeit. In der Kleiderkammer gibt es zudem sommerliche Kleidung.
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Wer im Stadtgebiet unterwegs ist und einen hilfsbedürftigen Menschen beobachtet, kann sich direkt an die Streetworker wenden: 0170/221 48 87, 0176/977 26 737 oder 0208/302 45-0. Liegt allerdings eine akute Notlage vor, sollte der Notruf 112 gewählt werden.










