Was wünschen sich Menschen, die ihren 80. Geburtstag feiern? Haben sie nicht schon alles? Der Seniorenrat, die Sozialdezernentin Dr. Daniela Grobe und die Mitarbeitenden der Senioren- und Wohnberatung der Stadt Mülheim haben diejenigen Bürgerinnen und Bürger, die im April 80 Jahre alt geworden sind, nun mit besonderer Post überrascht. Sie erhielten eine Glückwunschkarte mit dem Angebot, auf Wunsch zu einem Beratungsgespräch vorbeizukommen. Es könne dabei um alle erdenklichen Themen gehen, die für sie aktuell von Interesse sind.

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Der besondere Gruß soll nun monatlich rausgehen. Die Mitarbeitenden der Seniorenberatung stellen sich auf der Glückwunschkarte vor und bieten ein Treffen an – zu Hause, bei einem Spaziergang oder an einem anderen Ort. Ulrich Schallwig, Vorsitzender des Seniorenbeirats: „Vielleicht gibt es zum Beginn des neuen Lebensjahrzehnts ja besondere Fragen, über die 80-Jährige gerne einmal mit einem auf Altersfragen spezialisierten Mitarbeitenden der Stadtverwaltung reden möchten.“

Mitarbeitende sind auf Altersfragen jeder Art spezialisiert

Daniela Grobe ergänzt: „Mit diesem Gruß wollen wir auf unser Angebot und unsere erfahrenen Mitarbeitenden aufmerksam machen. Aber zugleich wollen wir den Mülheimerinnen und Mülheimern auch Gehör schenken. Ältere Menschen müssen ja nicht zwingend Hilfebedarf haben – aber vielleicht besteht einfach der Wunsch nach einem Gesprächskontakt.“

Ältere Menschen müssen ja nicht zwingend Hilfebedarf haben, aber vielleicht besteht einfach der Wunsch nach einem Gesprächskontakt.

Daniela Grobe, Sozialdezernentin

Damit die Kontaktaufnahme einfach und dennoch datengeschützt vonstattengeht, gibt es eine Rückmeldekarte: Sie ermöglicht es, ohne Angabe des Namens und der Adresse über eine Codenummer zugeordnet zu werden. Damit ist gewährleistet, dass diejenigen, die ein Gespräch wünschen, nur von autorisierten Personen kontaktiert werden.

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„Wer bisher noch nie etwas von dieser kostenfreien und neutralen Seniorenberatung gehört hat, sollte sich das Geschenk nicht entgehen lassen. Die Themen, um die es gehen kann, sind so vielfältig wie das Alter selbst, reichen von Wohnraumanpassung über Hilfen im Haushalt bis hin zu Begegnungsmöglichkeiten und Freizeitangeboten“, so Schallwig. Und auf den Erstkontakt (in der Fachsprache auch „präventiver Hausbesuch“ genannt) kann auf Wunsch selbstverständlich auch ein weiterer Besuch bei der Senioren- und Wohnberatung folgen.