Ein letztes Mal kommt René Steinberg zu einem Heimspiel in den Mülheimer Ringlokschuppen – das gilt zumindest für sein aktuelles Programm „Radikale Spaßmaßnahmen“, das am Samstag, 9. Mai, seine Dernière erlebt. Von Abschied und Trennungsschmerz aber kann keine Rede sein: radikal lustig, fröhlich, optimistisch, bunt – der Kabarettist aus der Ruhrstadt hat alternativlos den Spaß im Blick. Denn ihm reicht es. „Wir haben genug von Ernsthaftigkeit, von Wut, Meckerei und Geschrei an der Ampel“, betont der überzeugte Mülheimer, der einst das Gymnasium Heißen besucht hat.

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Deshalb ruft er auf zum großen Systemwechsel: „Lasst uns jetzt und hier die Welt ein bisschen besser lachen“, lautet sein Motto. Vor der eigenen Haustür zu spielen, sowieso im Ruhrpott mit seiner offenen Art, bleibe für ihn etwas ganz Besonderes, hatte René Steinberg dieser Redaktion kurz vor Weihnachten verraten – selbst wenn dann unter Umständen einer seiner ehemaligen Lehrer im Publikum sitzt.
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René Steinberg ist sich sicher: Wo der Spaß sitzt, da geht es lang. Im Alltag, in Beziehungen, bei Bildung, anstrengenden Kindern und peinlichen Eltern, im gesellschaftlichen Miteinander und in der Politik. Dabei greife er ohnehin lieber die kleinen Dramen aus dem Alltag auf als die große Politik. Überhaupt: Die Begegnungen im Alltag, im Supermarkt oder im Sport-Studio lieferten ihm die steilsten Vorlagen für die Geschichten, die dann auf der Bühne landen.
René Steinberg mit „Radikale Spaßmaßnahmen“ am Samstag, 9. Mai, um 20 Uhr im Ort Ringlokschuppen, Am Schloß Broich 38. Eintritt VVK ab 29,70 Euro zzgl. Gebühr.









