Starkregenereignisse treten auch in Mülheim immer häufiger auf, mit teils erheblichen Folgen für Keller, Straßen und Infrastruktur. Viele Menschen erinnern sich an die intensiven Regenfälle der vergangenen Jahre, bei denen Wasser plötzlich und unerwartet in Wohngebiete eindrang. Solche Ereignisse zeigen laut einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung: „Vorsorge und ein gutes Verständnis lokaler Risiken werden immer wichtiger.“ Um die Stadt besser auf zukünftige Starkregenereignisse vorzubereiten, entwickle man derzeit „ein umfassendes Konzept zum Umgang mit Überflutungsrisiken“.

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Ziel ist demnach, „gefährdete Bereiche frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen, die Schäden reduzieren oder ganz vermeiden können“. Dabei spiele das Wissen der Bürgerinnen und Bürger eine wichtige Rolle: „Lokale Erfahrungen liefern wertvolle Hinweise, die in Karten oder Modellen oft nicht sichtbar sind.“
Vom 21. April bis Ende Mai stellt Mülheim eine Online-Feedback-Karte zur Verfügung
Vom 21. April bis Ende Mai 2026 stellt die Stadt eine Online-Feedback-Karte zur Verfügung: Über diese können alle Mülheimerinnen und Mülheimer einfach und direkt eintragen, wo es bereits zu Überflutungen gekommen ist oder wo sie Gefahrenstellen sehen. Ob überflutete Straßen, vollgelaufene Keller oder schlecht abfließendes Regenwasser – jede Beobachtung helfe der Verwaltung, ein genaueres Bild der Situation vor Ort zu gewinnen, heißt es.
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Die Beteiligung unter interaktivekarte.de/mh-starkregen sei unkompliziert und dauere nur wenige Minuten: einfach ab 21. April die Karte online aufrufen, den Standort anklicken, den Hinweis eintragen und beschreiben. Alle Bemerkungen fließen in die Erstellung einer sogenannten Starkregenrisikokarte ein. Diese bilde „die Grundlage für künftige Maßnahmen zum Schutz vor Überflutungen“.







