Großrohr-Produzent Europipe stellt sich mit dem Zukauf einer neuen Kompetenz breiter auf. Die Gruppe teilte mit, dass sie den Geschäftsbereich der glasfaserverstärkten Kunststoffbeschichtung von Rohranbieter BKP Berolina Polyester aus Velten (Brandenburg) übernimmt, um diesen bei der Mülheim Pipecoatings GmbH anzudocken.

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Mit der Berolina-Wickel-Beschichtung habe man nun ein seit 1996 am Markt etabliertes System im eigenen Haus, mit dem Stahlrohre bei grabenlosem Einzug mittels Rohrpressungen oder Bodenspülverfahren zuverlässig vor mechanischen Beschädigungen geschützt werden könnten, heißt es in einer Mitteilung der Europipe-Gruppe zum Deal. Die Übernahme des Beschichtungssystems steigere die Effizienz der eigenen Produktionsprozesse und reduziere CO2-Emissionen entlang der Lieferkette.
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Europipe ist ab sofort in Mülheim in der Lage, vor Ort produzierte Rohre auch entsprechend zu beschichten. Davon sollen Kunden profitieren: Sämtliche Europipe-Rohre können künftig direkt aus Mülheim auf die Stapelplätze der Auftraggeber geliefert werden. „Die neue Mülheimer Anlage hat wesentliche technologische Vorteile gegenüber den bisher angewandten Verfahren“, heißt es darüber hinaus. Die Rohr-Beschichtungen würden dadurch in Zukunft noch robuster sein.
„Der Erwerb des Geschäftsbereichs GFK-Beschichtung von BKP Berolina stärkt die Marktposition unseres Unternehmens. Wir können unseren Kunden eine Komplettlösung in bester Qualität aus einer Hand anbieten“, so Rainer Grabowski, Geschäftsführer von Mülheim Pipecoatings. Auch im Geschäft mit Kunden außerhalb von Europipe sieht das Unternehmen seine Rolle als spezialisierter Anbieter von Rohr-Beschichtungen gestärkt.







