- Unbekannte sprengten im April 2025 zwei Geldautomaten in Saarn, was große Schäden verursachte.
- Die Sparda-Bank West hat nun ihre modernisierte Filiale an der Düsseldorfer Straße wieder eröffnet.
- Die Deutsche Bank hingegen hat beschlossen, nach dem Vorfall keine Filiale mehr in Saarn zu betreiben.
Für Anwohner der Düsseldorfer Straße im Herzen Saarns endete eine Nacht Ende April 2025 abrupt und mit einem mächtigen Schrecken: Unbekannte hatten gleich zwei Geldautomaten entlang der beliebten Flaniermeile in die Luft gejagt und einen riesigen Schaden angerichtet. Herausgerissene Fenster- und Türelemente säumten die Gehwege, dazu haufenweise Splitter. Es war ein Bild der Verwüstung. Für Kunden von Deutscher Bank und Sparda-Bank West bedeutete das seither, dass sie an anderer Stelle in der Stadt Geld und Kontoauszüge ziehen mussten. Nun ist eines der beiden Geldinstitute an den populären Standort zurückgekehrt.

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„Unser SB-Center an der Düsseldorfer Straße 98 ist für unsere Kundinnen und Kunden wieder geöffnet“, teilte die Sparda-Bank West am Dienstag erfreut mit. Nach der „verheerenden Sprengung“ habe man investiert, um den zweiten Filialstandort neben jenem an der Eppinghofer Straße auf alle Fälle zu erhalten. Laut Filialleiter Yakub Akgül ist es Ziel der Genossenschaftsbank, „nah bei den Menschen vor Ort zu sein und ihnen die Leistungen und Services anzubieten, die sie wünschen“. So habe von Anfang an festgestanden, „dass wir uns auch weiterhin in Saarn vertreten sein möchten“.

Deutsche Bank kehrt nicht zurück nach Mülheim-Saarn
Die Deutsche Bank hingegen hatte im September vergangenen Jahres auf Nachfrage verkündet, dass sie in Saarn nicht mehr ansässig sein wird, und ihre Kunden auf die Filiale an der Wallstraße, andere EC-Automaten der Cash Group sowie Onlinebanking verwiesen. Sowohl die Filiale der Deutschen Bank am Speicherplatz, gelegen zwischen dem Geschäft von Goldschmiedemeister Steckenstein und der Boutique „Lieblingsstücke“, als auch die Räumlichkeiten der Sparda-Bank neben der Alten Mühlen-Apotheke waren den Tätern damals zum Opfer gefallen. Von der Sparda-Bank hatte es schnell geheißen, dass der Schaden an Gebäude und Geräten im sechsstelligen Bereich liege. Weitere Angaben, etwa die Beute betreffend, machten die Geldinstitute nicht.
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Laut der jüngsten Pressemitteilung der Sparda-Bank West präsentiert sich das SB-Center „neu ausgebaut und barrierefrei“. Der Standort sei wie zuvor mit einem Geldautomaten, einem Kundenselbstbedienungsterminal sowie einem Kontoauszugsdrucker ausgestattet und täglich von 5 bis 23 Uhr geöffnet. Die Frage, ob die Sicherheitsvorkehrungen möglicherweise verschärft werden, ließ das Geldinstitut seinerzeit offen. Yakub Akgül möchte den Kunden und Kundinnen jedenfalls „danken für ihre Geduld und ihr Verständnis während der Instandsetzung“.








